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Finanzbildung ist Kapitalschutz!

Themen wie die Kaufkraft bzw. Sicherheit der Rente rücken für viele Menschen immer stärker in den Fokus. Trotzdem dass Deutschland ein unbestritten wohlhabendes Land ist, wird die Altersarmut zu einem zunehmenden Problem. Weil für viele Menschen die staatliche Rente nicht ausreicht und die private Eigenvorsorge entweder vernachlässigt wurde, oder aufgrund zu geringer Arbeitseinkom

Themen wie die Kaufkraft bzw. Sicherheit der Rente rücken für viele Menschen immer stärker in den Fokus. Trotzdem dass Deutschland ein unbestritten wohlhabendes Land ist, wird die Altersarmut zu einem zunehmenden Problem. Weil für viele Menschen die staatliche Rente nicht ausreicht und die private Eigenvorsorge entweder vernachlässigt wurde, oder aufgrund zu geringer Arbeitseinkommen schlicht nicht möglich war.

Das deutsche Rentensystem gerät zunehmend unter Druck. Derzeit stehen einem Altersrentner 1,8 Beitragszahler gegenüber. Anfang der 1960er Jahre war das Verhältnis noch solider: hier kamen auf einen Altersrentner sechs aktiv versicherte Erwerbspersonen. Bis ins Jahr 2030 wird dieser Wert weiter fallen, auf 1,5. So lauten die Prognosen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Der demografische Wandel ist in Deutschland also in vollem Gang.

Massiv befeuert werden diese negativen Entwicklungen durch die fehlende Finanzbildung bei vielen Bürgern. Die Bildungsprozesse eines Menschen umfassen die kontinuierliche Entwicklung von Fähigkeiten und die Erweiterung seines Wissens im Laufe des Lebens. Diese Kompetenzen realisieren sich an unterschiedlichen Bildungsorten und Lernwelten. Im Hinblick auf die großen Defizite der Bevölkerung bei der Finanzbildung beginnen die Versäumnisse bereits im Kindesalter, weil die gezielte „Finanz-Ausbildung“ in den Schulen fehlt.

Die staatlichen Schutz- und Vorsorgefunktionen erodieren

Die staatlichen Vorsorgefunktionen für seine Bürger – die über viele Jahre und Jahrzehnte in die Sozial-, Renten- und Gesundheitssysteme einbezahlt haben – erodieren seit Jahren mit zunehmender Dynamik. Gleichzeitig erwartet der Staat von seiner Bevölkerung, dass sie sich – verstärkt – selbst um ihre eigene Altersvorsorge kümmert.

Für den langfristigen Vermögensaufbau werden die dafür notwendigen Rahmenbedingungen aber nicht geschaffen, im Gegenteil: Der Wegfall der Spekulationsfrist bei Aktien- und Wertpapieranlagen sowie weitere steuerliche Repressalien konterkarieren die so wichtige private Altersvorsorge der Bürger in Deutschland. Darüber hinaus investiert der Staat auch nicht in die Finanzbildung seiner Bürger, wodurch nachfolgende Generationen zusätzlich belastet werden.

Auch die exorbitant schlechte Digitalbildung ist eine gigantische Baustelle, die es zu schließen gilt. Eine aktuelle Studie belegt beispielsweise, dass 48% der Bürger in Deutschland – stellvertretend für zahlreiche Defizite im so wichtigen Zukunftsfeld der Digitalisierung – nicht in der Lage sind, mit dem Smartphone zu bezahlen. Das ist ein Armutszeugnis!

Mein Fazit: Selbstverantwortung statt Staat!

Verlassen Sie sich nicht auf den Staat und seine Schutzfunktionen, diese erodieren zunehmend. Nehmen Sie Ihre Finanzielle Freiheit und Ihre Finanzielle Selbstverteidigung selbst in die Hand. Die fortlaufende Schärfung Ihrer Finanzbildung und Digitalbildung ist dafür eine Grundvoraussetzung.

men schlicht nicht möglich war.

Das deutsche Rentensystem gerät zunehmend unter Druck. Derzeit stehen einem Altersrentner 1,8 Beitragszahler gegenüber. Anfang der 1960er Jahre war das Verhältnis noch solider: hier kamen auf einen Altersrentner sechs aktiv versicherte Erwerbspersonen. Bis ins Jahr 2030 wird dieser Wert weiter fallen, auf 1,5. So lauten die Prognosen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Der demografische Wandel ist in Deutschland also in vollem Gang.

Massiv befeuert werden diese negativen Entwicklungen durch die fehlende Finanzbildung bei vielen Bürgern. Die Bildungsprozesse eines Menschen umfassen die kontinuierliche Entwicklung von Fähigkeiten und die Erweiterung seines Wissens im Laufe des Lebens. Diese Kompetenzen realisieren sich an unterschiedlichen Bildungsorten und Lernwelten. Im Hinblick auf die großen Defizite der Bevölkerung bei der Finanzbildung beginnen die Versäumnisse bereits im Kindesalter, weil die gezielte „Finanz-Ausbildung“ in den Schulen fehlt.

Die staatlichen Schutz- und Vorsorgefunktionen erodieren

Die staatlichen Vorsorgefunktionen für seine Bürger – die über viele Jahre und Jahrzehnte in die Sozial-, Renten- und Gesundheitssysteme einbezahlt haben – erodieren seit Jahren mit zunehmender Dynamik. Gleichzeitig erwartet der Staat von seiner Bevölkerung, dass sie sich – verstärkt – selbst um ihre eigene Altersvorsorge kümmert.

Für den langfristigen Vermögensaufbau werden die dafür notwendigen Rahmenbedingungen aber nicht geschaffen, im Gegenteil: Der Wegfall der Spekulationsfrist bei Aktien- und Wertpapieranlagen sowie weitere steuerliche Repressalien konterkarieren die so wichtige private Altersvorsorge der Bürger in Deutschland. Darüber hinaus investiert der Staat auch nicht in die Finanzbildung seiner Bürger, wodurch nachfolgende Generationen zusätzlich belastet werden.

Auch die exorbitant schlechte Digitalbildung ist eine gigantische Baustelle, die es zu schließen gilt. Eine aktuelle Studie belegt beispielsweise, dass 48% der Bürger in Deutschland – stellvertretend für zahlreiche Defizite im so wichtigen Zukunftsfeld der Digitalisierung – nicht in der Lage sind, mit dem Smartphone zu bezahlen. Das ist ein Armutszeugnis!

Mein Fazit: Selbstverantwortung statt Staat!

Verlassen Sie sich nicht auf den Staat und seine Schutzfunktionen, diese erodieren zunehmend. Nehmen Sie Ihre Finanzielle Freiheit und Ihre Finanzielle Selbstverteidigung selbst in die Hand. Die fortlaufende Schärfung Ihrer Finanzbildung und Digitalbildung ist dafür eine Grundvoraussetzung.

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Über den Autor
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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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