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Briten aktivieren Artikel 50 – Juncker bleibt im Traumland

Noch diesen Monat – wahrscheinlich schon heute, am 14. März, – starten die Verhandlungen zum Brexit.

Premierministerin Theresa May wird vor das Parlament treten… die EU hat bereits Richtlinien für den Brexit vorbereitet.

Doch Jean-Claude Juncker verschließt die Augen vor der Realität. Er hofft darauf, dass die Briten wieder „ins Boot zurück kommen“. Dabei hat der EU-Kollaps bereits längst begonnen!

Brexit Verhandlungen laufen noch diesen Monat an

Britische Parlamentsmitglieder bestätigen, dass bereits heute am Dienstag die Verhandlungen zum Brexit starten können – spätestens Ende der Woche soll es losgehen.

Donald Tusk, der Präsident des Europäischen Rates, sagt, dass die EU innerhalb von 48 Stunden „Richtlinien“ zur Verhandlung bereit hätte. Bei der EU sei man „sehr gut für alle Prozeduren vorbereitet“.

Theresa May tritt noch diese Woche vor die beiden britischen Parlamentshäuser. Die Abgeordneten werden zum Brexit abstimmen – und ihr sehr wahrscheinlich volle Autorität für die Verhandlungen geben.

Juncker lebt im Lala-Land

Die Räder drehen sich bereits, der Brexit ist in vollem Gange. Doch Jean-Claude Juncker will das nicht wahrhaben. Er hofft, dass der Brexit nicht für immer andauert… und dass die Briten reumütig zurück zur EU kommen.

Nach einem Treffen mit den Staatsoberhäuptern der 27 EU-Länder sagte Juncker:

„Mir gefällt der Brexit nicht, denn ich will im selben Boot sitzen wie die Briten. Ich hoffe, dass der Tag kommen wird, an dem die Briten wieder ins Boot zurück kommen.“

Dass Juncker in seiner eigenen Welt lebt, ist nichts Neues. 2016 faselte er im EU-Parlament von „Führern anderer Planeten“ – und zog besorgte Blicke seiner Kollegen auf sich.

Doch mit dieser neuen Aussage zum Brexit zeigt Juncker endgültig, dass er den Bezug zur Realität verloren hat.

Eher friert die Hölle zu als dass die Briten zurück in die EU kommen!

Monatelang haben EU-Politiker und die europäische Presse gegen den Brexit gewettert.

Die Briten sollten für ihren Alleingang bestraft werden… die EU verlangt eine „Scheidungszahlung“ von 60 Milliarden Euro… und die Briten würden durch den Alleingang ihre Wirtschaft gegen die Wand fahren.

Doch genau das Gegenteil ist passiert! Das BIP ist mit 1,8 % in Großbritannien stärker angewachsen als im Rest der Eurozone.

Hier liegt das Wachstum bei 1,6 %. Der private Konsum stieg im dritten Quartal 2016 um 2,8 % an. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,8 % – einem der tiefsten Werte in Europa!

Durch das schwache britische Pfund kommen sogar brachliegende Sektoren wie die Stahl- und Autobranche wieder in Gang.

EU-Politiker in nackter Panik

Monatelang drohte Brüssel mit Handelsbeschränkungen und Geldstrafen. Doch die Briten gehen ihren eigenen Weg – und die Wirtschaft hat jetzt schon Rückenwind.

Auch andere Länder – vor allem Frankreich und Italien – haben die Schnauze gestrichen voll. Und diese Länder werden sehr wahrscheinlich als nächste den Aufstand proben!

Die EU-Politiker haben lange Zeit gedroht, sich auf die Brust getrommelt und – mit Hilfe der europäischen Presse – die Fakten verdreht.

Doch die Wahrheit ist, der Ausstieg aus der EU-Knechtschaft ist ein wahrer Segen für die Briten.

Nun sehen die Bürokraten in Brüssel ihre Felle davon schwimmen. Juncker bleibt nichts mehr übrig als auf einen Sinneswandel der Briten zu hoffen. Das wird nicht passieren!

Im Gegenteil.

Der Kollaps der EU ist bereits in vollem Gange.

Marine Le Pen kündigte an, im Fall eines – wahrscheinlichen – Wahlsieges zum Franc zurück zu kehren. Und auch Beppe Grillo in Italien hat den Ausstieg aus der Eurozone bereits angekündigt.

Der Punkt ist der: Der EU-Kollaps ist bereits in vollem Gange. Wenn wir vernünftige Politiker hätten, könnte das ganze in geordneten Bahnen ablaufen. Doch Sie sehen selbst, was stattdessen passiert.

Die EU-Bürokraten leben im Traumland… sie weigern sich, die Realität zu erkennen… und sie werden ALLES in ihrer Macht stehende tun, um den Kollaps der EU noch etwas herauszuzögern.

Je mehr Länder den Aufstand proben, desto mehr wird man Ihnen in die Tasche greifen, um die Maschine am Laufen zu halten. Großbritannien war bereits ein schwerer Schlag für die EU.

Und Frankreich und Italien stehen schon in den Startlöchern. Diese Länder sind nach Deutschland die stärksten Wirtschaftsnationen der EU!

Irgendwer wird die klaffende Lücke im EU-Haushalt schließen müssen… und SIE als deutscher Anleger stehen da ganz oben auf der Liste.

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