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Inflation: Der Reallohnindex

Der Reallohnindex hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Das geht aus vorläufigen Erhebungen des Statistischen Bundesamts hervor. Wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt, hatten vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie für negative Ausreißer in dem sich ansonsten seit 2013 konstant positiv entwickelnden Indikator gesorgt.

dos_22.02.2022

Steigende Rohstoffpreise haben nachhaltige Auswirkungen!

Der Reallohnindex errechnet sich aus dem Vergleich von Lohnentwicklungen und den Kosten, die private Haushalte für Waren und Dienstleistungen aufwenden müssen. Erstere waren vor allem im ersten Pandemiejahr für den Reallohnindex relevant. Durch die flächendeckende Einführung von Kurzarbeit sank der Nominallohn um 0,7 Prozent, während die Verbraucherpreise gleichzeitig um 0,5 Prozent anzogen.

Obwohl im darauffolgenden Jahr die Anzahl der Kurzarbeiter wieder sank und die Bruttoverdienstquote entsprechend nach oben schnellte, wirkten sich Lieferkettenstörungen und die generelle Verteuerung von Rohstoffen wie Öl oder Holz auf die Verbraucherpreise aus. Die entsprechende Inflation von 3,1 Prozent machte folglich den deutlichen Anstieg des Nominallohnindex um 3,1 Prozent wieder zunichte.

Gerade das Problem der steigenden Inflationsrate dürfte auch 2022 noch ein wichtiges Thema bleiben. So gab das Statistische Bundesamt am 11. Februar bekannt, dass die Verbraucherpreise im Januar 2022 um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen waren, was zum großen Teil an den gestiegenen Energiepreisen aufgrund von erhöhten CO2-Abgaben und teureren Netzentgelten gelegen haben dürfte.

Grafik: Langfristige Trendentwicklung

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Über den Autor
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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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