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BHP-Aktie: Mega-Dividende – so schlagen Sie die Inflation!

Inhaltsverzeichnis

Henderson-Studie: Konzerne haben Spendierhosen an

Das Umfeld für Dividenden jedenfalls scheint intakt zu sein. Viele Konzerne haben offenbar die Spendierhosen an, trotz aller Belastungsfaktoren. Das geht nun aus einer Studie der Investmentgesellschaft Janus Henderson hervor.

Und jetzt halten Sie sich besser fest: Laut der Studie haben 94 Prozent aller Unternehmen rund um den Globus im ersten Quartal 2022 ihre Dividenden erhöht oder konstant belassen. Konkret stiegen die Ausschüttungen demnach im Vergleich zu Q1 2021 insgesamt um 11 Prozent auf 302,5 Milliarden US-Dollar.

Reederei Moller-Maersk legte in Q1 größten Dividendensprung hin

Interessant: Laut der Henderson-Studie gab es in den USA, Kanada und Dänemark zuletzt Rekorddividenden. Beispiel Dänemark: Hier sorgte die Containerreederei Moller-Maersk für üppige Ausschüttungen. Der Konzern profitierte in Q1 nämlich von den gestörten globalen Lieferketten.

Deshalb konnte man die Frachtpreise dramatisch erhöhen, was sowohl Umsatz (+55 %) als auch Betriebsergebnis (+127 %) und nicht zuletzt die Dividende erheblich antrieb. Keine andere Firma erhöhte Henderson zufolge ihre Ausschüttung in Q1 so stark wie Moller-Maersk.

Die Rohstoff-Dividendenkönige: BHP an der Spitze

Aber auch als Rohstoff-Anleger dürfen Sie sich freuen. Denn: Die großen Minenkonzerne profitieren derzeit von den hohen Rohstoffpreisen und der nach wie vor starken Nachfrage. Laut Henderson legten die Dividenden der Bergbaufirmen kumuliert um knapp 30 Prozent zu. An der Spitze stand der Rohstoffgigant BHP.

Bereits im letzten Jahr war BHP der Studie zufolge der größte Dividendenzahler der Welt – über alle Branchen hinweg. Und auch in 2022 soll der Konzern demnach diese Spitzenposition verteidigen können.

Doch BHP war längst nicht der einzige Rohstoffkonzern, der zuletzt brillieren konnte. Auch die Konkurrenten Vale und Rio Tinto sind laut Henderson großzügige Dividendenzahler. Ebenso wie die Mineralölriesen. So finden sich in den Top 20 (Höhe der Dividendenzahlungen in Q1 2022) namhafte Ölkonzerne wie Exxon Mobil und Chevron. Die Konzerne profitieren derzeit von den hohen Ölpreisen und einem sehr lukrativen Raffinationsgeschäft.

Siemens in Deutschland auf Platz 1

Übrigens: Der größte deutsche Dividendenzahler ist laut Henderson der Tech-Gigant Siemens. Der Konzern, der unter anderem die Industrie mit Automatisierungssystemen beliefert, konnte in Q1 seinen Auftragseingang signifikant verbessern. Wenngleich sich der Gewinn nach Steuern wegen der Russland-Sanktionen halbierte. Trotzdem hat Siemens zuletzt eine Erhöhung der Ausschüttungen in Aussicht gestellt, auch weil man relativ optimistisch auf das Restjahr blickt.

Laut Henderson beliefen sich die Dividenden deutscher Börsenkonzerne in Q1 auf insgesamt 5,4 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 8 Prozent gegenüber Q1 2021 und von 10 Prozent gegenüber Q1 2020. Deutschland positionierte sich damit auf Rang 8 – nach:

  • den USA: 141,6 Mrd. Dollar
  • Australien: 18,9 Mrd.
  • der Schweiz: 17,9 Mrd.
  • Großbritannien: 14,7 Mrd.
  • Kanada: 13,4 Mrd.
  • Dänemark: 9,8 Mrd.
  • und Russland: 6,2 Mrd.

Mein Fazit für Sie

Als Anleger können Sie die enormen Dividenden hervorragend nutzen, um der Inflation ein Schnippchen zu schlagen. Besonders die großen Minen-Aktien wie BHP  gelten derzeit als eine Art sicherer Hafen. Denn die Konzerne profitieren aktuell mehr denn je von den geopolitischen Verwerfungen, den gestörten Lieferketten, den Angebotssorgen und den daraus resultierenden Preissprüngen bei Rohstoffen.

Aber schauen Sie sich einfach diese Bilanzprognose an: Laut Marketscreener erwarten die Analysten im Schnitt, dass BHP im laufenden Geschäftsjahr sein Nettoergebnis auf rund 22 Milliarden Dollar verdoppeln könne. Der Minengigant würde bei einem angenommenen Umsatz von 66 Milliarden Dollar somit auf eine Nettomarge von lukrativen 33 Prozent kommen.

Das Geld fließt bei den Minenkonzernen also in Strömen – und die Aktionäre bekommen ein glänzendes Stück des Kuchens ab. Unterschätzen sollten Sie den Rohstoffsektor jedenfalls nicht.