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Technische Analyse: Der EMA als Signalgeber

Ein vielbeachtetes Werkzeug in der Technischen Analyse ist der Exponential Moving Average (EMA). Viele aktive Börsianer wollen Handelssignale, die so schnell wie möglich, also ohne zeitliche Verzögerung, auf die Märkte reagieren. Die Erhöhung der Taktfrequenz führt aber oftmals auch zu einer Erhöhung der Fehlsignale, weshalb wir an dieser Stelle den Berechnungsmodus des SMA modifizieren müssen.

Junger Kurs, hoher Stellenwert

Dabei soll uns folgende Überlegung und ein EMA weiterhelfen, denn der EMA ist ein gewichteter Durchschnitt, bei dem den jüngeren Kursen ein höheres Gewicht beigemessen wird als den älteren Kursen. Der logische Gedanke hinter der Idee, einen EMA zu berechnen liegt darin, dass ein kursbeeinflussendes Ereignis für die Trendbestimmung an Bedeutung verliert, je länger das Ereignis zurückliegt.

Ein einfaches Handelssystem lässt sich anhand von Kreuzungspunkten definieren. Ein Handelssystem nutzt beispielsweise 2 EMA-Trendlinien mit unterschiedlichen Zeiteinstellungen. Beispielsweise sollen im nächsten Chart die Zeitfenster auf 20 und 60 Tage eingestellt werden.

Dann erhalten Sie das Kaufsignal, wenn die schnellere Linie die langsamere Linie von unten nach oben kreuzt, und umgekehrt ein Verkaufssignal, wenn die schnellere die langsamere Linie von oben nach unten schneidet. Im folgenden Chart sehen Sie die Signale rot (Verkaufssignal) und grün (Kaufsignal) eingezeichnet. Den unteren Chartbereich vernachlässigen wir heute.

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Grafik: Aktien im Aufwärtstrend!

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Wie Sie sehen, funktioniert das Handelssystem einfach und mit hoher Trefferquote.

 

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