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Deutsche Inflationsrate steigt auf +3,8%!

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucher­preisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im Juli 2021 voraussichtlich +3,8% betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juni 2021 voraussichtlich um +0,9%.

Verantwortlich für den weiteren Anstieg der Inflationsrate im Juli 2021 ist insbesondere ein Basiseffekt, der auf die coronabedingte Senkung der Mehrwertsteuersätze im Juli 2020 zurückzuführen ist. Seit Januar 2021 befinden sich die Mehrwertsteuersätze für fast alle Waren und Dienstleistungen wieder auf dem vorherigen Niveau. Die genaue Höhe des Basiseffekts ist nur schwer zu benennen, da gleichzeitig auch andere Preiseffekte wirken, wie zum Beispiel die CO2-Bepreisung und übliche Marktentwicklungen. Bei der Senkung der Mehrwertsteuersätze im Juli 2020 lag der rein rechnerische Effekt bei -1,6 Prozentpunkten.

Die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen für das öffentliche Leben und den daraus resultierenden Folgen machte darüber hinaus eine Änderung des üblichen Vorgehens bei der jährlichen Aktualisierung der Gütergewichte des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) notwendig. Hierzu ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes ein Methodenpapier verfügbar.

Die Aktualisierung der Gütergewichte im HVPI erklärt einen erheblichen Teil der Abweichung zwischen VPI und HVPI für Deutschland. Die Situation bei der Preiserhebung in Folge der Corona-Krise hat sich im Juli 2021 hingegen weiter entspannt, denn stationärer Handel, Gastronomie und Beherbergungsbetriebe waren weitgehend geöffnet beziehungsweise die Leistungen konnten wieder angeboten werden.

Fazit: Die Inflation ist eine Geisel für Gesellschaft und Volkswirtschaft

Steigende Inflationsraten werden uns weiterhin begleiten. Diese stellen eine Gefahr für die substanzielle Erhaltung Ihres Geldvermögens dar. Deswegen müssen Sie sich vor diesen gefährlichen Entwicklungen schützen, durch entsprechende Kapitalschutz-Strategien. Ich zeige Ihnen dafür wirkungsvolle Mittel und praxisnahe Wege.

Meine Empfehlung: Setzen Sie auf Aktien-Investments über ETFs

Unabhängig von der Corona-Krise waren die letzten 20 Jahre für Kapitalanleger und Sparer mehr als turbulent. In den betrachteten Zeitraum fallen nämlich nicht weniger als fünf handfeste Finanz- bzw. Sparkrisen: die Dotcom-Krise (bzw. geplatzte Dotcom-Blase 2001 bis 2005), die Finanzkrise (2008/2009), die Eurokrise (2012/2013) und die durch historisch niedrige Zinsen geprägte Zinskrise (2014 bis 2019). Leider haben deutsche Sparer aufgrund dieser Krisen ihr Anlageverhalten komplett umgestellt.

Aus Sorge vor Kursverlusten sind Bankeinlagen um +61 % angestiegen. Aktienanlagen wurden tendenziell abgestoßen. Das ist ein großer Fehler, an realwirtschaftlichen Aktieninvestments führt kein Weg vorbei. Ausgesuchte ETF-Strategien auf Aktien bzw. Länder und Branchen-Indizes bieten Ihnen hier große Zukunftschancen und wichtige Performance- und Kapitalschutz-Effekte, allen voran im Hinblick auf den Schutz vor der kommenden Inflationierung unseres Geldes.

Börsengehandelte Indexfonds haben die Geldanlage revolutioniert. Einfach, günstig und transparent können Anleger mit Exchange Traded Funds (ETFs) an der Börse investieren. ETFs eignen sich auch hervorragend, um auf Mega-Trends zu setzen. Dadurch reduzieren Sie die steigenden Risiken und transformieren diese in Chancen.

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Über den Autor
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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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