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Grüne Anleihen – die neue Zukunftsinvestition?

Klimaneutralität ist in aller Munde. Das weiß auch die EU und hat deshalb ihre drei Jahre alte Strategie für mehr nachhaltige Finanzanlagen überarbeitet. Die Brüsseler Behörde teilte mit, dass sogenannte „grüne Anleihen“ zum neuen „Goldstandard“ werden sollen. Fakt ist auf jeden Fall, dass grüne Aktien mehr Gewinn bringen.

Jahrzehntelang galten Anlagen in Aktien von Öl-, Gas- und Kohleunternehmen als attraktiv, aber zu Beginn der Corona-Krise bekam die Branche einen Dämpfer. Der Ölpreis rutschte sogar in den negativen Bereich ab. Das heißt: Ölhändler mussten dafür zahlen, dass Investoren ihnen das Öl abnahmen. So etwas hatte es zuvor noch nie gegeben. Seitdem hat sich der Ölpreis wieder erholt, geriet jedoch kürzlich wegen der geplatzten OPEC+ Gespräche wieder unter Druck.

Grün vs. Traditionell: Wer hat die Nase vorn?

Im Vergleich zu Aktien aus dem Bereich der erneuerbaren Energien waren Öl-, Gas- und Kohleaktien an den Finanzmärkten von 2011 bis 2020 weniger gewinnbringend. Das ergab laut tagesschau.de eine Untersuchung der Londoner Initiative Carbon Tracker, für welche 2360 Wertpapier-Transaktionen bei knapp 450 Investmentbanken ausgewertet wurden. Demnach sank der kollektive Börsenwert der traditionellen Energiekonzerne und verwandter Unternehmen in diesem Zeitraum um 123 Milliarden Dollar. Dennoch wurde im gleichen Zeitraum mit 640 Milliarden Dollar lieber in traditionelle Energien investiert. Im Bereich der erneuerbaren Energien waren es lediglich 56 Milliarden Dollar.

 

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Über den Autor
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Iris Schuler

Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte Iris Schuler eine Weiterbildung zur Redakteurin und Werbetexterin. Nach ihrem Abschluss machte sie sich im […]

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