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Aktienanleihen: Definition und Merkmale

Magnet der Aktienanleihen sind die hohen Zinskupons. Teilweise winken Inhabern dieser Papiere Zinsen von 10% im Jahr oder gar noch mehr. Zum Vergleich: Mit Bundesanleihen mit vergleichbarer Laufzeit sind derzeit nur etwa 3,5% Rendite pro Jahr möglich. Doch was genau sind Aktienanleihen und wie werden sie gehandelt?

Aktienanleihen: Es winkt ein Zinskupon

Es gibt viele verschiedene Arten von Zertifikaten, die sich grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilen lassen: Anlageprodukte und Hebelprodukte. Die Anlageprodukte können weiter unterteilt werden in Wertpapiere mit Kapitalschutz und Wertpapier ohne Kapitalschutz, die Hebelprodukte in Wertpapiere ohne Knock-Out und Wertpapiere mit Knock-Out. Der Deutsche Derivate Verbund unterscheidet insgesamt zwölf verschiedene Zertifikate-Typen, unter ihnen die Aktienanleihe, die zu den Anlageprodukten ohne Kapitalschutz gehören.

Wie bei Anleihen üblich, sind Aktienanleihen ebenfalls mit einem Nominalwert ausgestattet. Dieser kann beispielsweise 1.000 oder 5.000 Euro betragen. Der vereinbarte Zinskupon bezieht sich dabei auf den Nominalwert der Anleihe. Der Kupon fällt umso höher aus, je höher die Volatilität ist, also die Schwankungsbreite des Basiswertes.

 

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