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Das Leben in den Suburbs

Das große Bild zeigte, dass die Energie günstig war und die amerikanische Produktion weltweit führend in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Billige Energie ließ ein Leben in den Vorstädten vernünftig erscheinen.

In den Vororten hatte man den Vorteil, dass man in der Nähe einer großen Stadt lebte – mit Zugang zu Arbeitsplätzen, Unterhaltung und Bildung. Und man hatte die Vorteile des Landlebens – einen Swimming-Pool im Garten, Wiesen, frische Luft und Raum.

Die Bewegung in die Vororte begann in den Zwanzigern. Damals wurden die ersten Vororte im Norden von Baltimore gebaut… angebunden an die Innenstadt über Straßenbahnen und gepflasterte Straßen. Die reichsten Familien fingen damit an, Sommerhäuser in den höher gelegenen Gegenden von Guilford und Mount Washington zu bauen. Und dann, als der Transport besser wurde… und die Städte immer überfüllter mit Einwanderern und Fabrikarbeitern… fingen die Reichen an, das gesamte Jahr in ihren schattigen Rückzugsorten zu verbringen.

Vororte lagen im Trend und wurden immer größer

Während sich dieser Trend entwickelte, wurden die Vororte immer größer… und die Mittelklasse schloss sich dem Exodus an. Bis 1980 waren in den Stadtzentren nur noch Drogenabhängige und Empfänger von Sozialleistungen.

Gleichzeitig stiegen in den frühen Phasen des Verbrauchertrends die Löhne für die Arbeiter rapide an. Man konnte von der High-School abgehen, einen anständigen Job finden und dann damit rechnen, dass das Gehalt immer weiter steigen würde. Damit hatte man die Mittel, sich immer mehr Zeug zu kaufen und damit wurde das Einkaufen zur landesweiten Freizeitbeschäftigung. „Derjenige, der das meiste Zeug angesammelt hat, wenn er stirbt, gewinnt“, lautete die Grundregel des Spiels.

Die ersten Herausforderungen für die Zeug-Kultur kamen früh. Die Hippies und die Gegenbewegung der Sechziger waren im Grunde genommen Reaktionen auf die Auswüchse des Konsumerismus und des Suburbanismus.

Und dann gab es, angestachelt durch die Ölkrise, eine Gegenbewegung in Richtung des Selbstgenügsamkeit und Unabhängigkeit in den Siebzigern. Diese frühen Angriffe wurden durch die Kredit- und Blasenmärkte zurückgeschlagen. Es schien wahnsinnig, sich die Vorzüge der Zeug-Kultur entgehen zu lassen, während ihres Höhepunkts im ausgehenden 20. Jahrhunderts.

Die Verbraucher sind pleite, Vororte nicht mehr in Mode

Aber jetzt hat sich die Verbraucherwirtschaft verausgabt, sagt Jack. Sie ist erschöpft, abgenutzt und passé. Auf diesen Seiten habe ich von 2001 bis 2007 Tag für Tag das endgültige Ende des Trends beschrieben. Jetzt beschreibe ich die Folgen. Die Verbraucher sind pleite. Die Vororte nicht mehr in Mode. Und das Verlangen nach Zeug hat einem Verlangen nach Sicherheit, Stabilität und Einfachheit Platz gemacht.

Die Verlagerung von einem großen Trend zum anderen ist normalerweise von einer Krise gekennzeichnet. Die Übergangsphase macht eine Neuausstattung, eine neue Bestimmung der Preise und häufig einen Umzug notwendig. Die Vororte sind vermutlich keine Wachstumszonen bei diesem neuen sozioökonomischen Trend. Vielmehr ist es wahrscheinlich, dass die Immobilien in den Vororten ihren absoluten Gipfel in der Zeit von 2005 bis 2006 erreicht haben. Wir werden solche Preise nie wieder erleben. Die Leute werden umziehen. Und sie werden in neue Gegenden ziehen.

Die „Krisensaison“ um Jacks Ausdruck zu verwenden, dauert normalerweise 20-30 Jahre lang an. Wir befinden uns gerade in einer: Damit wird das Ende der Krise – und der Anfang einer neuen Phase des Wohlstands – ca. 2020 anfangen.

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Über den Autor
Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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