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Trump gibt keine Ruhe – Strafzölle auf deutsche Autos

Hatten sich die deutschen Autobauer schon gefreut, vielleicht doch von der Trump‘schen Parole „America First“ verschont zu bleiben, dann sind sie spätestens seit dem Wochenende wieder hellwach, aufgerüttelt und wahrscheinlich spürbar nervös.

Denn der amerikanische Präsident denkt gar nicht daran, Europa in Ruhe zu lassen!

Spätestens seit dem Wochenende und dem Sicherheitsgipfel in München, sollte jedem klar sein, dass die USA und ihr aktueller Präsident vor allem auf eines setzen – nämlich auf sich selber! Strafzölle für Import-Autos aus München, Stuttgart oder Wolfsburg sind für den deutschen Markt dabei das absolute Horrorszenario und bringen selbst unsere ansonsten immer sehr gefasste Bundeskanzlerin Angela Merkel in München auf die Palme.

Verständlich – denn Import-Autos als Bedrohung der nationalen Sicherheit zu betrachten, kann, nachdem vor allem BMW am Standort South Carolina fertig, montiert, Arbeitsplätze und Dollars für US-Bürger bietet, nur schwer nachvollzogen werden. Aber meine Damen und Herren, so tickt Donald Trump halt.

Automobilhersteller und Zulieferer gehen in Deckung

Fraglich ist natürlich, wie die Amerikaner jetzt mit diesen Zöllen arbeiten wollen und wie wir hier in Deutschland auf diese  Androhung reagieren werden. Denn die Automobilwirtschaft ist ja schließlich nicht nur unsere Schlüsselindustrie, die sich dann schwer tun dürfte noch vernünftige Preise für ihre Karossen in den USA  zu bekommen, auch alle Unternehmen, die zu den sogenannten Zulieferern gehören, müssen dann in Deckung gehen.

Ich mache mir dabei noch weitere Sorgen. Nicht nur, dass Protektionismus den internationalen Handel einschränkt und Wachstum bremst, auch die Aktienmärkte werden darauf wohl eher verschnupft reagieren und die Kurse aller derjenigen Unternehmen, die auch nur im Entferntesten mit dem Gut „Auto“ zu tun haben, abstrafen.

Nicht zu investieren ist keine Option!

Bedauerlich muss man sagen, denn wenn man bedenkt, wie gerne so manch ein US-Bürger darauf hinweist, dass er sich doch ein Automobil „Made in Germany“ leisten kann, könnte das bald wesentlich teurer werden, denn letztlich muss ja irgendjemand die Zeche der Trump‘schen Pläne zahlen.

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Also meine Damen und Herren, noch so ein Handelsstreit, den letztlich keiner braucht – außer vielleicht Donald Trump selber.

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Über den Autor
170407 Invest Mick Knauff 72 04
Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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