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Steigende Zinsen – Kein Problem!

Der Begriff neue Weltordnung ist in aller Munde. Aber was bedeutet das für uns und was ist eine neue Weltordnung und wie wird diese schließlich aussehen?

Es gibt keinen Fortschritt mehr

Eines ist klar, noch nie gab es so viel Armut, Reichtum und Kriege auf unserer Welt. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem etwas geändert werden muss.

Wenn es einer Volkswirtschaft nicht sehr gut geht, ist es nicht der Weg, die Zinsen zu senken und die Währung künstlich zu manipulieren in Richtung Abwertung. Damit zwingt man die anderen Staaten, die eigenen Währungen ebenfalls abzuwerten.

Die Zinsen abzuschaffen und den vorher gewonnenen Sparer zu entmündigen, ist auch nicht der Weg gewesen. Seit 4 Jahren doktern unsere Politiker und Wirtschafts-weisen an einem Fortschritt.

Nichts dergleichen ist geschehen. Die Armut ist in Europa gewachsen und die Anzahl der Jachten in Monaco auch. Das aktuelle Konzept „Europa“ ist fehlgeschlagen.

Zeit heilt nicht alle Wunden

Mario Draghi (EZB) setzt weiterhin auf niedrige Zinsen. Dies gilt auch für die amerikanische Notenbank. Von Japan und anderen Staaten ganz zu schweigen. Es geht bei niedrigen Zinsen um etwas anderes.

Das Motto lautet: Geringere Zinsen – geringere Staatsausgaben respektive Verschuldung. Die Politik spielt auf Zeit. Mehr kann die deutsche Wirtschaft nicht für Europa tun.

Selbst wenn Italien mehr Spaghetti exportieren könnte, wird das Problem der Staatsverschuldung von über 130% des BIP (Bruttoinlandsprodukts) nicht gelöst werden. Politiker spielen gerne auf Zeit, weil die Zeit alle Wunden heilen soll.

In diesem Fall ist es aber nicht so. Das größte Problem auf dieser Welt ist die Konzentration den Kapitals. Reiche werden reicher und Arme werden ärmer. Eine Mittelschicht ist in den meisten Ländern nicht mehr vorhanden.

Um was es eigentlich geht

Es gibt Handlungsbedarf für eine Umstrukturierung. Dies kann aber nicht von heute auf morgen geschehen. Die Menschheit muss darauf vorbereitet werden. Auch die Wirtschaft.

Das maßgebliche Wachstumsdenken führt zwangsläufig zu einer Neuordnung. Die Erde ist rund und wachsen kann sie nicht.

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Die Menschen werden mehr, aber sollen alle unsere exportierten Produkte kaufen, obwohl das „produzierte“ Geld nicht an der Basis ankommt. Ölleitungen werden über Tausende von Kilometern erbaut.

Eine Wasserleitung in die Mitte von Afrika ist nicht möglich, weil das Wasser keiner bezahlen kann.

Wir sprechen oft von humanitärer Hilfe für die Bedürftigen. Stattdessen werden Waffen und politische Interessen geliefert. Die wenige Hilfe der UNO  ist nur im kurzfristigen Zeitfenster zu sehen.

In Wahrheit geht es um die Rohstoffe für die großen Konzerne. Wasserressourcen werden schon seit Jahren von der Fa. Nestlé weltweit gekauft. Zukünftig wird es nicht mehr um Öl gehen, sondern um Wasser. Energie ist genügend vorhanden.

Ihre Chance!

Mit den steigenden Zinsen werden die Märkte wieder in Schwung kommen und die Währungen werden auch wieder berechenbarer. Mit der steigenden Volatilität steigt dann auch die Anzahl der Handelsmöglichkeiten.

Die Trends werden bei Zinsunterschieden erfahrungsgemäß beständiger und länger. Die langen Seitwärtsphasen der letzten zwei Jahre werden weniger. Ich blicke daher positiv in die Zukunft.

 

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Über den Autor
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Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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