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Russische Staatspleite? Welche Folgen drohen

Aktuell überschlagen sich die Nachrichten rund um die Liquidität Russlands. Zum einen steht die größte Schuldentilgung in diesem Jahr an: Fremdwährungsanleihen in Höhe von zwei Milliarden Dollar und niemand weiß, ob Putin die Schulden bedienen wird oder nicht. „Bisher hat es geklappt, die Erwartungen liegen darin, dass es diesmal wieder klappt, aber sicher ist das nicht“, sagt Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka-Bank auf tagesschau.de

Zum anderen hindern die USA die russische Regierung daran, 600 Millionen Dollar an ihre Gläubiger zu zahlen und provozieren damit die Staatspleite Russlands. Es wäre der erste Zahlungsausfall seit der Russischen Revolution im Jahr 1917. Damals ließen die Bolschewiken die Schuldscheine des Zarenreichs platzen.

640 Milliarden Dollar liegen auf Eis

Zu Kriegsbeginn hatte die westliche Gemeinschaft von der russischen Zentralbank gehaltene Reserven eingefroren. Es geht hier um Gold- und Devisenreserven in Höhe von 640 Milliarden Dollar.

 

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Über den Autor
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Iris Schuler

Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte Iris Schuler eine Weiterbildung zur Redakteurin und Werbetexterin. Nach ihrem Abschluss machte sie sich im […]

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