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Deutschland – 0 Punkte!

Wer sich wie ich am vergangenen Samstag den Eurovision Song Contest (neuerdings ESC) angeschaut hat, der muss sich bei der Punktvergabe der die Publikumsstimmen schon sehr gewundert haben. Vielleicht war man erschrocken, peinlich berührt mit Fremdschämfaktor…

KEIN Punkt aus Deutschland FÜR Deutschland aus dem Publikums-Voting!

Da waren selbst die erfahrenen Moderatoren so entsetzt, dass ihnen die Nachricht an die Künstler wahrlich schwer über die Lippen kam.

KEIN Punkt für die Schwestern Carlotta Truman und Laurita Spinelli, die „Sisters“ mit dem gleichnamigen Titel „Sister“.

Patriotismus beim ESC – nicht für Deutschland

Nun kann man über Geschmack oder musikalisches Verständnis freilich streiten, auch darüber, dass wir Deutsche schon seit Jahren im Schlussfeld des ESC rumdümpeln und so manch einem schon länger dünkt, dass es da vielleicht sogar Länderabsprachen geben könnte… Aber trotzdem – KEIN Punktkein Pünktchen vom Publikum, vom „public viewing“ mit Barbara Schöneberger, von irgendwelchen „couchpotatoes“ und ESC Fans ?????!

Da kann man sich dann schon so seine Gedanken machen: War der Titel wirklich so schlecht? Waren die „Sisters“ in ihrer Darbietung tatsächlich so mies? Hat denn keiner aus Deutschland sich zumindest ein patriotisches Herz gefasst und zumindest mal angerufen, weil ja jeder Künstler der sich auf eine Bühne traut, ein wenig Zuspruch in Form von Applaus oder ein paar Anrufen verdient hat?

Oder ist es einfach so, dass in Deutschland niemand mehr den ESC schaut, weil der Wettbewerb niemanden mehr interessiert und wir Deutsche eh nicht gewillt wären eine Stimme für das eigene Land abzugeben?!

Zwangsläufig fühle ich mich mit dem ESC fast so, wie wenn es hierzulande um Aktien und die Börse geht.

Auch als Aktionäre erhalten wir in Deutschland 0 Punkte

Die meisten Deutschen interessieren sich nicht für ihren Vermögensaufbau oder -erhalt. Aktionäre stehen vielmehr nach wie vor in einem schlechten Licht, schließlich gehören sie damit zu den bösen Kapitalisten und haben weder Applaus noch Punkte verdient, weder von der eigenen Jury (dem Staat), noch vom Publikum.

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Dabei sind es letztlich WIR Aktionäre, die als Anteilseigner den Unternehmen unser Geld zur Verfügung stellen, damit sie wachsen, ausbilden und produzieren können.

Es sind unsere Investments, welche die Unternehmen groß machen, wettbewerbsfähig halten und letztlich für ordentlich Geld in der Staatskasse sorgen, indem die Gesellschaften Steuern und Beiträge zahlen.

Aber all das wird weder belohnt, noch beklatscht – eher noch bestraft und sanktioniert mit Abgeltungssteuern.

Ich bleibe der „Bühne der Börse“ dennoch weiter treu!

Trotzdem meine Damen und Herrenoder gerade deswegen – werde ich weiter die „Bühne der Börse“ betreten, mein Schicksal und mein Geld in die eigene Hand nehmen, dem Aktienmarkt weiter die Treue halten und nach aussichtsreichen Investments schauen, denn KEINER kümmert sich um ihre noch um meine Altersvorsorge – das müssen wir weiterhin selbst tun, also packen wir es an!

 

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Über den Autor
170407 Invest Mick Knauff 72 04
Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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