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Aktien: Zinswendephantasie führt zum Crash im USD/CAD!

Manchmal fällt es einem schwer, auf eine Abwärtsbewegung zu setzen, wenn sich das entsprechende Paar monatelang in einer Handelsspanne findet und dann auch noch auf ein neues Hoch steigt, wie es im Mai das Währungspaar US-Dollar in kanadischem Dollar getan hat. Geht es hier nach oben, wird der US-Dollar stärker, geht es nach unten, der kanadische Dollar.

Alles sprach eigentlich für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung im US-Dollar, dazumal die Bank of Canada noch vor drei Monaten erklärte, eine weitere Zinssenkung in Erwägung zu ziehen. Unlängst meldete sich der Notenbankvorsitzende Stephen Polosz plötzlich zu Wort, in der von der Umkehr der Zinspolitik sprach. Man erwäge sogar eine Zinserhöhung, so der Notenbankvorsitzende.

Diese Meinungsänderung hat aber auf einmal für eine Trendwende im USD/CAD gesorgt, die sich bis heute fortsetzt. Verstärkt hat sich die Bewegung aber erst, als Charttechniker eine bearishe Chartformation entdeckten, die auf eine Stärke des kanadischen Dollars verwieß.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation!

In der nachfolgenden Grafik sehen Sie den Tageschart, bei dem ich diese Chartformation mit dem Namen „Schulter-Kopf-Schulter“ eingezeichnet habe. Zwei Hochpunkte links und rechts, gefolgt von einem höheren Hochpunkt in der Mitte ergeben diese Formation. Sie sieht aus wie ein Kopf mit zwei Schultern und wird von Charttechnikern als langfristige Trendwendeformation interpretiert. An den Tiefpunkten zwischen den Schultern und dem Kopf zieht man eine Linie. Diese sogenannte Nackenlinie, wenn unterschritten, ergibt ein Signal und zeigt, wann die Trendwende perfekt ist. Diese lag bei 1,3262 und wurde Ende Juni nach mehrtägigem Handel drumherum entgültig unterschritten. Ein Verkaufssignal.

Nimm man den Abstand vom Kopf bis zur Nackenlinie und spiegelt diesen nach unten, kann man ein Kursziel ausarbeiten. Ich habe dies getan und gelb eingefügt. Das Währungspaar hätte eigentlich nur bis 1,2748 fallen dürfen, steht aber jetzt schon 100 Pips niedriger. Das Mindestziel dieser Formation wurde damit schon längstens unterschritten!

chart1

Quelle: www.lp-software.de/bopp

Die Abwärtsbewegung verstärkte sich zusätzlich, als die grüne Unterstützungslinie bei 1,30, ebenfalls unterschritten wurde. Dieser Bereich war sehr wichtig, denn er geht nicht nur zurück auf die Tiefpunkte vom September 2016 Februar 2016 sondern auch auf einen mehrere Jahre zurückliegenden Hochpunkt.

chart2

Quelle: www.lp-software.de/bopp

Im zweiten Chart oben sehen Sie diesen Hochpunkt ganz links. Viele Neulinge der Charttechnik verweisen ja immer noch darauf, dass der Markt vergisst und Marken, die schon jahrelang zurückliegen, nicht mehr wichtig sind. Dem muss ich widersprechen. Ist eine Bewegung langsam, hält der Kurs oftmals dort. Ist die Abwärtsdynamik so wie im Währungspaar USD/CAD aber hoch, geht es schnell unten durch.

Kreuzunterstützung erreicht, kommt Gegenbewegung?

Was man im Tageschart nicht sieht: der kanadische Dollar hat die maximal mögliche Bewegung meiner Meinung nach ausgeschöpft. Nicht nur, dass der braune Aufwärtstrend, sondern auch noch die grüne Unterstützungszone im langfristigen Chart gleichzeitig erreicht sind. Diese doppelten Marken nennt man Kreuzunterstützung und normalerweise passiert es nie beim ersten Mal, dass ein solcher Bereich schnell durchlaufen wird.

Ich schaue ab jetzt für meine Leser nach einem Long-Einstieg, unterstützt durch meine außergewöhnlichen Analysetechniken, ebenso wie die saisonalen Statistiken, die mir fast exklusiv zu Verfügung stehen.

 


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