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Wells Fargo: Starke Quartalszahlen, höhere Jahresprognose

Inhaltsverzeichnis

Sie erinnern sich vermutlich noch an das kleine Bankenbeben, ausgelöst durch die Silicon Valley Bank. Dass daraus keine neue Bankenkrise entstehen würde, war von Anfang an klar. So konnte zum Beispiel Wells Fargo, einer der US-Großbanken im ersten Quartal von der Zinswende der US-Notenbank profitieren und somit die Flaute im Investmentbanking ausgleichen. Lief das zweite Quartal genauso erfolgreich?

Wells Fargo kann erneut Erwartungen schlagen

Im 2. Quartal erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 1,25 US$ pro verwässerte Aktie, nach 0,75 US$ im Vorjahr. Analysten hatten einen Gewinn von 1,16 US$ erwartet. Der Umsatz, ausgedrückt als Summe von Nettozinserträgen und zinsunabhängigen Erträgen, betrug 20,53 Milliarden US$, verglichen zu 17,04 US$ Milliarden im Jahr zuvor. Die von Capital IQ befragten Analysten hatten 20,13 Milliarden US$ erwartet.

Jahresprognose wird angehoben

Zu Beginn des Jahres erwartete das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Anstieg des Nettozinsertrags um ca. 10% gegenüber 2022. Jetzt wurde die Prognose nach oben korrigiert. Derzeit geht das Unternehmen davon aus, dass der Nettozinsertrag für das Gesamtjahr 2023 um etwa 14% gegenüber 2022 steigen wird.

Analysten reduzieren ihre Kursziele

Fazit: Seit Jahresbeginn konnte die Aktie leicht zulegen, wie Sie am Chart sehen. Was allerdings auffällt, sind die hohen Schwankungen. Wie ist die Stimmung bei den Analysten und welches Potenzial sehen sie? 18 von 27 Analysten raten zum Kaufen und 9 Analysten raten zum Halten. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt bei 50,04 US$. Das wären für Sie als Anleger 8 US$ mehr. Das höchste Analysten-Kursziel wurde nun von 61 auf 57 US$ reduziert, obwohl die US-Bank ihre Prognose für das Gesamtjahr angehoben hat. Einen kleinen Bonus erhalten Sie allerdings als Anleger: eine Dividendenrendite von 3,21%. Ausgezahlt wird, wie in den USA üblich, quartalsweise.