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Aktien : Was bedeutet die Berichtssaison für Ihr Depot?

Haben Sie auch das Gefühl, dass die Zeit im Moment rast?

Mehr als die Hälfte des Jahres 2021 ist schon wieder vorbei!

Für die Börse bedeutet das vor allem, dass die Berichtssaison wieder begonnen hat.

Den Anfang haben wie immer die Banken gemacht, von denen viele schon in der letzten Woche ihre Zahlen vorgelegt haben.

Größtenteils sind sie sehr gut ausgefallen.

Ab heute berichten viele Technologie-Unternehmen von ihren Zahlen

Die ersten größeren Technologiewerte kommen diese Woche dran: Netflix wird beispielsweise schon heute Abend nach Börsenschluss über das abgelaufene Halbjahr berichten.

Ab der kommenden Woche dürfen Sie dann eine ganze Flut von Zahlen erwarten.

Allein in der nächsten Woche kommen die Zahlen von allen Technologieriesen:

  • Apple am 27.7.
  • Microsoft am 27.7.
  • Alphabet (Google) am 27.7.
  • Facebook am 28.7.
  • Amazon am 29.7.

Was dürfen Sie von den verschiedenen Unternehmen und Branchen erwarten?

Im Vergleich zum Vorjahresquartal dürften vor allem die ehemaligen Corona-Verlierer ein stark verbessertes Ergebnis vorlegen. Das ist keine große Kunst, schließlich hatten sie im relevanten Vergleichszeitraum zwischen April und Juni 2020 wegen Corona mit extremen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen.

Interessant wird in diesen Branchen die Frage, ob die Unternehmen schon wieder an das Niveau von 2019 anknüpfen können, um die Coronakrise endgültig abzuhaken.

Werden die Ausblicke durch aktuelle Probleme eingetrübt?

Genauso wichtig wie die Zahlen aus dem vergangenen Quartal werden die Ausblicke für den Rest des Geschäftsjahres.

Denn viele Unternehmen kämpfen trotz Konjunkturaufschwung mit widrigen Umständen wie gestörten Lieferketten, Rohstoff- und Chipknappheit oder steigenden Einkaufspreisen.

Jedes Unternehmen wird zeigen müssen, ob es diese Herausforderungen meistern kann, um den wirtschaftlichen Aufschwung voll mitzunehmen oder ob der Ausblick durch die Probleme eingetrübt wird.

Müssen Sie wegen anstehenden Quartalsberichten im Depot reagieren?

Ob anstehende Quartalszahlen für Sie ein Grund zum Verkaufen oder nicht sind, hängt von Ihrem Anlagehorizont ab.

Denn während der Berichtssaison müssen Sie sich auf größere Schwankungen einstellen, besonders bei einzelnen Titeln.

Kann ein Unternehmen die Analystenerwartungen deutlich übertreffen und gibt auch noch einen guten Ausblick, dann geht es für die Aktie oft um + 10 % oder mehr nach oben. Enttäuscht ein Unternehmen dagegen, kann es genauso schnell nach unten gehen.

Wenn Sie einen kurzfristigen Anlagehorizont von einigen Tagen oder wenigen Wochen haben, wäre es deswegen reines Glücksspiel, die Positionen über die Berichtssaison hinweg zu halten.

Wenn Sie langfristig in gute Aktien investiert haben, können Sie bei Quartalszahlen ganz entspannt bleiben

Investieren Sie dagegen langfristig auf Sicht von mehreren Jahren, ergibt es natürlich keinen Sinn, wenn Sie in jedem Quartal alle Positionen verkaufen und wieder zurückkaufen.

Wenn Sie gute Unternehmen in Ihrem Depot haben, die Sie langfristig halten wollen, spielen solche kurzfristigen Schwankungen keine Rolle.

Sie können sich vielmehr entspannt anschauen, wie sich Ihr Depot vor und während der Berichtssaison entwickelt.

Die Börse

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Über den Autor
170407 Invest Stefan Lehne 72 10
Stefan Lehne

Stefan Lehne ist der Unternehmer unter den Börsenexperten. Schon während seines BWL-Studiums in den 1990er-Jahren gründete er seine erste Firma, die er nach wenigen Jahren erfolgreich in die USA verkaufte.

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