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Warum PayPal über -25% abschmiert

Inhaltsverzeichnis

Gerade hatten wir uns bei Google und Microsoft an gute Nachrichten gewöhnt, da liefert PayPal gestern Abend Quartalszahlen, die an der Wall Street ganz schlecht angekommen sind.

Bezahldienst verdient deutlich weniger

Der etablierte und weltweit bekannte Bezahldienst hat zum Jahresende deutlich weniger verdient. Im 4. Quartal sackte der Gewinn um 49% auf rund 800 Mio. US$ ab. Der Umsatz stieg um 13% auf 6,9 Mrd. US$. Ein Jahr lag die Wachstumsrate nach bei über 20%.

Pandemie-Gewinner tut sich schwer

Zu Beginn der Pandemie hat PayPal noch stark von häuslichen Online-Shopping-Boom profitiert. Die Verbraucher wollen aber offenbar nicht nur vor ihren Bildschirmen hocken und einfachen, sondern auch mal die wahre Warenwelt vor Ort eintauchen. Und so tut sich der verwöhnte Bezahlgigant schwer damit, wenn viele Kunden sich wieder dem klassischen Einzelhandel zuwenden. Entsprechend zurückhaltend fällt auch der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022 aus.

Analysten halten noch zu PayPal

Auch wenn Kunden sich abwenden, kann sich PayPal derzeit noch auf die Zuwendung der Analysten verlassen. 37 von 49 Analysten empfehlen die Aktie weiterhin zum Kauf, 11 raten zum Halten und ein Analyst will lieber verkaufen. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt aktuelle bei 195 US$, das niedrigste bei 132 US$. Das dürfte das Abwärtspotenzial eigentlich begrenzen. Doch der Chart sagt etwas andere.

Fazit: In diesem Marktumfeld werden negative Quartalszahlen und verhaltende Ausblicke gnadenlos abgestraft. Selbst wenn man das niedrigste Analysten-Kursziel zugrunde legt, wird PayPal auf Basis der Gewinnschätzung für dieses Jahr noch immer mit einem KGV von fast 28 bewertet. Das ist noch immer kein Schnäppchen.