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Warum die Geldpolitik mehr und mehr zum Sorgenkind wird

Inhaltsverzeichnis

Treffen unsere Notenbanker aktuell die richtigen Entscheidungen?

Jahrelang standen die Währungshüter in der Kritik, dass sie zu lange an der Niedrigzinspolitik festhalten würden.

Für ein Maximum an Preisstabilität sollte die Inflationsrate auf nahe zwei Prozent steigen, aber das wollte einfach nicht gelingen. Irgendwann entledigte sich die Teuerung dann ihrer Fesseln, schoss über das Ziel hinaus – und zwar deutlich. In Deutschland liegt die Inflationsrate inzwischen bei 10 Prozent, in den USA wurden im August 8,3 Prozent gemessen.

Die volkswirtschaftliche Lehre besagt, dass zum Einfangen der hohen Inflation die geldpolitischen Zügel nun angezogen werden müssen. Während die Europäische Zentralbank die Zinswende eher zögerlich eingeleitet hat, ging die US-Notenbank Fed gleich in die Vollen.

Gewünschter Effekt blieb aus

Nach Jumbo-Zinsschritten liegt der US-Leitzins inzwischen bei einer Spanne von drei bis 3,25 Prozent. Trotz des entschlossenen Vorgehens konnte die Inflationsrate jedoch nicht wie gewünscht eingefangen werden. In den USA ging die Inflation zwar zuletzt zurück, aber nicht so deutlich, wie Experten erwartet hatten.

Fed-Chef Jerome Powell hat daraufhin „weitere große Zinserhöhungen“ angekündigt. Er erklärte, dass es weitere Zinsanhebungen geben wird, „bis wir uns dem Zinsniveau annähern, das nötig ist“.

Ist das der richtige Weg?

Das weiß niemand. Fakt ist jedoch, dass bereits Forderungen laut werden, die Zinserhöhungen zurückzufahren. „Geldpolitik funktioniert mit Verzögerung und wir haben uns zuletzt sehr schnell bewegt“, gab laut Handelsblatt Charles Evans, Chef der regionalen Notenbank in Chicago, im US-Börsensender CNBC zu bedenken. Er sei „ein bisschen nervös“, dass die Fed nicht länger abwarte, um die Auswirkungen ihrer Schritte auf die Wirtschaft zu verstehen.

Chaos an den Märkten

Nachdem es an den Finanzmärkten zu Turbulenzen gekommen ist, schließen sich immer mehr Ökonomen und Analysten Evans Meinung an. Für den Leitindex Dow Jones ging es im September gut acht Prozent in den Keller, der S&P 500 rutschte um 9,3 Prozent ab. Der technologielastige Nasdaq gab um 10,5 Prozent nach.

Für noch mehr Unruhe sorgte die Nachricht, dass die britische Notenbank überraschend ein Programm zum Kauf von Staatsanleihen angekündigt hat, um den starken Anstieg der Renditen bei langfristigen Staatspapieren zu dämpfen und die Stabilität der Finanzmärkte zu sichern.

In den USA geht nun die Sorge um, dass die Märkte wegen der aggressiven Geldpolitik der Fed aus dem Gleichgewicht geraten könnten. Die Unsicherheit wächst, dass weitere Zinserhöhungen ein Chaos an den Märkten auslösen könnten.

Diese Sorge ist durchaus berechtigt, denn es gab über viele Asset-Klassen in den vergangenen Wochen ungewöhnlich hohe Ausschläge.

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