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USU Software – Rekordjahr ist nahe

Inhaltsverzeichnis

Der im baden-württembergischen Möglingen beheimatete Software-Konzern USU Software vermeldet ein Rekordquartal und versetzt damit die Anleger in Champagner-Laune – die Aktie haussiert.

Brummendes Auslandsgeschäft – starkes Wachstum

Im am 30. September 2022 beendeten dritten Quartal des Geschäftsjahres 2022 konnte USU den Umsatz im Vorjahresvergleich um 16,6 Prozent auf 32,6 Millionen Euro steigern. Vor allem im Ausland lief es mit einem Umsatzplus von 53,5 Prozent auf 8,6 Millionen Euro gut für den Konzern, der direkt oder indirekt an neun Tochtergesellschaften in Deutschland, den USA, Frankreich, Japan, Tschechien und Österreich beteiligt ist.

Auch in Deutschland konnte USU Wachstum verzeichnen, welches mit einer Verbesserung um 7,4 Prozent auf 24,0 Millionen Euro aber deutlich niedriger ausfiel. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich damit binnen Jahresfrist von 20,1 auf 26,4 Prozent.

Tolle neun Monate

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres verzeichnete der Anbieter von Software- und Servicelösungen im Bereich IT & Customer Service Management einen um 13,5 Prozent auf 92,9 Millionen Euro erhöhten Umsatz und befindet sich damit auf Kurs zu einem Rekordjahr. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass der Anteil der wiederkehrenden Umsätze in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr um 16,8 Prozent zulegte und damit einen Anteil von 31,3 Prozent am Konzernumsatz erreichte.

Starker Gewinnanstieg, genauerer Ausblick

Beim operativen Gewinn (EBITDA) gelang USU im dritten Quartal eine Verbesserung um deutliche 18,9 Prozent auf 4,4 Millionen Euro. Abschreibungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro einberechnet, ergibt sich ein EBIT von 3,2 Millionen Euro, was einer Steigerung um 27,1 Prozent entspricht.

Das Konzernergebnis verschlechterte sich zum Vorjahr insgesamt allerdings um 4,5 Prozent auf 2,2 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie sank entsprechend um 1 Cent auf 0,21 Euro.

Von Anfang Januar bis Ende September erzielte USU ein um 12,6 Prozent höheres EBITDA von 11,7 Millionen Euro und ein um 19,0 Prozent gesteigertes EBIT in Höhe von 8,2 Millionen Euro. Das Konzernergebnis sank um 6,0 Prozent auf 5,8 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie um 3 Cent auf 0,55 Euro.

Zuversicht für das Gesamtjahr

Für das gesamte Geschäftsjahr 2022 zeigt sich das Management auch angesichts eines zum 30. September 2022 gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Prozent auf 73,8 Millionen Euro erhöhten Auftragsbestandes zuversichtlich. So soll der Umsatz im Gesamtjahr den oberen Bereich der Spanne von 120 bis 125 Millionen Euro erreichen und das EBITDA den oberen Bereich von 14,5 bis 16,0 Millionen Euro. Als Treiber dafür benennt das Management auch weiter steigende Auslandserlöse und das stark wachsende hochmargige SaaS-Geschäft („Software as a Service”).

Die Börse reagiert hocherfreut auf die starken Quartalszahlen und den optimistischen Ausblick, die USU-Aktie liegt im deutschen Vormittagshandel um rund 10 Prozent im Plus bei fast 20 Euro.