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PepsiCo: Krisenresistentes Geschäftsmodell

Inhaltsverzeichnis

Heute ging es endlich los. PepsiCo meldete frische Quartalszahlen im Rahmen der neuen Berichtssaison. „Endlich“, weil die Berichtssaison im aktuell schwierigen Marktumfeld hoffentlich für neue, positive Impulse sorgen wird.

PepsiCo ist alles andere als langweilig

Schauen wir uns kurz an, was der US-Riese alles macht, der heute seine Q3-Zahlen zum Besten gibt und dessen Produkte Sie sicher teils auch kennen und vielleicht sogar konsumieren. Schließlich kommt man in Sachen Softdrinks kaum an PepsiCo vorbei. Zum Konzern gehören Getränke von Marken wie

  • 7 Up,
  • Dole,
  • Mirinda,
  • Aquavina,
  • Lipton,
  • Tropicana,
  • Punica oder
  • Schwip Schwap.

Aber auch beliebte Snacks der Marken

  • Doritos,
  • Cheetos,
  • Lay’s Chips oder
  • Smith’s.

Im Getränke- und Snackmarkt ist PepsiCo seit einigen Jahrzehnten eine der führenden Marken. Bereits seit Jahrzehnten liefert sich der Getränke- und Lebensmittelhersteller einen erbitterten Konkurrenzkampf mit Branchen-Gigant Coca-Cola. Doch trotz des langen Bestehens ist von Langeweile oder Sesshaftigkeit keine Spur. 

Robustes Geschäft – auch in der Krise

Die Aktie präsentiert sich gegen den aktuellen allgemeinen negativen Trend bereits seit Wochen sehr robust. Bereits die Halbjahreszahlen des laufenden Geschäftszahlen hatten deutlich unterstrichen, dass die Geschäfte weiterhin laufen und es dem Konzern gelingt, der Krise und allen damit verbundenen Auswirkungen zu trotzen.

Der Umsatz hielt sich mit 36,4 (34,09) Mrd. Dollar auf Halbjahressicht auf einem hohen Niveau. Das operative Ergebnis legte sogar auf 7,34 (5,44) Mrd. Dollar zu. Natürlich machten sich im zweiten Quartal auch bei PepsiCo Abschreibungen auf Geschäftsteile und Anlagen im Zuge des Krieges gegen die Ukraine negativ bemerkbar.

Nichtsdestotrotz verbesserte sich der den Aktionären zurechenbare Gewinn von 4,1 Mrd. im Vorjahr auf 5,7 Mrd. Dollar. Auf Jahressicht zeigte sich das Management optimistischer und stelle ein Umsatzplus von bis zu 10% in Aussicht statt der zuvor avisierten 6%.

Heute setzt PepsiCo noch einen drauf

Der US-Konzernmeldet heute für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,97 Dollar je Aktie, der die Schätzungen der Analysten damit übertroffen hat.

Und es kommt noch besser, denn der organische Umsatz im Geschäftsjahr soll nun um 12% steigen, das ist noch einmal höher als die vorherige Schätzung von 10% und außerdem höher als die Prognosen der Wall Street.

Fantastische Aussichten: Gegessen und getrunken wird immer

Die Aussichten für den Konzern sowie auch die Aktie bleiben vielversprechend.  Das haben die heutigen Zahlen noch einmal unterstrichen.

Zu den wichtigsten Kunden gehören schließlich Supermärkte, der Einzelhandel, Lebensmittelketten, Restaurants, Hotels und unabhängige Getränke- und Nahrungsmittelvertriebe. Und diese kommen somit aus Bereichen, die nie aus der Mode kommen bzw. kommen können, da sie lebensnotwendig sind. Gegessen und getrunken wird eben immer – auch in Krisenzeiten.

Übrigens ist auch die Dividende nicht außer Acht zu lassen. Denn seit 1965 schüttet PepsiCo eine vierteljährliche Dividende aus. Mit der letzten Erhöhung um 7% auf 1,15 Dollar war es die sage und schreibe 50. Dividendenanhebung in Folge.

In diesem Sinne – Ihnen allen einen angenehmen Mittwoch.