NVIDIA Aktie: Spannung – Nachfrage ungebrochen?

Das NVIDIA-Logo auf einem Smartphone-Bildschirm, liegend auf einer beleuchteten Tastatur.
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NVIDIA steht unmittelbar vor der Veröffentlichung ihrer mit Spannung erwarteten Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2026. Während die Nvidia Aktie bei rund 191 USD notiert, blickt der Markt auf einen entscheidenden Showdown: Kann der Chip-Gigant die astronomischen Erwartungen erneut übertreffen und die jüngsten geopolitischen Gegenwinde abschütteln?

Ausgangslage: Ein Quartal der Superlative bei Nvidia

Die Anspannung an der Wall Street ist greifbar. NVIDIA geht mit einer massiven finanziellen Vorlage in den Jahresabschluss. Die zuletzt gemeldeten Zahlen für das dritte Quartal (Q3 FY 2026) haben die Messlatte extrem hoch gelegt: Ein Umsatz von 57,0 Milliarden USD und ein EBIT von 36,01 Milliarden USD unterstreichen die beispiellose Profitabilität des Unternehmens. Mit einer operativen Marge von über 60 Prozent operiert NVIDIA weiterhin in einer eigenen Liga, weit entfernt von der Konkurrenz im Halbleitersektor.

Investoren achten nun primär darauf, ob diese Dynamik im vierten Quartal aufrechterhalten wurde und ob die Dividende von aktuell 0,01 USD pro Quartal angesichts der enormen Cashflows eine symbolische Anhebung erfährt.

Aktuelle News: Meta-Deal trifft auf China-Restriktionen

Das Umfeld für NVIDIA wird komplexer, wie die Schlagzeilen der letzten Tage verdeutlichen. Zwei gegensätzliche Entwicklungen prägen aktuell das Bild:

  • Großauftrag von Meta: Marktberichten zufolge hat der Technologiekonzern Meta seine Partnerschaft mit NVIDIA Mitte Februar 2026 massiv ausgeweitet. Der Fokus liegt auf der Beschaffung der neuesten „Blackwell“-Chips sowie ersten Vorbestellungen für die kommende „Rubin“-Architektur. Dies signalisiert, dass die Investitionsbereitschaft der Hyperscaler (Big Tech) ungebrochen ist.
  • Gegenwind aus Peking: Sorge bereitet hingegen ein neues Mandat der chinesischen Regierung, das staatlich finanzierten Rechenzentren die Nutzung ausländischer Chips untersagt. Dies könnte den Umsatzanteil in Asien künftig stärker belasten als bisherige Exportkontrollen.

Gut für die Nvidia Aktie? Der „Sovereign AI“ Faktor

Abseits der klassischen Tech-Giganten etabliert sich ein neuer, stabilisierender Nachfragefaktor: „Sovereign AI“. Immer mehr Nationen investieren Milliarden in den Aufbau eigener, souveräner KI-Infrastrukturen, um nicht von US-Cloudanbietern abhängig zu sein. Analysten werten dies als entscheidenden Puffer, der potenzielle Schwankungen im Konsumverhalten oder zyklische Dellen im Hardware-Markt ausgleichen könnte.

Ausblick: Die Brücke zur „Rubin“-Ära

Der Fokus des kommenden Earnings-Calls wird weniger auf den vergangenen drei Monaten liegen, sondern auf der Guidance für das Geschäftsjahr 2027. Experten erwarten, dass CEO Jensen Huang den Übergang von der aktuellen „Blackwell“-Generation zur nächsten Architektur „Rubin“ skizzieren wird.

Die entscheidende Frage lautet: Kann NVIDIA die Nachfrage so steuern, dass es beim Generationswechsel nicht zu einem kurzfristigen „Luftloch“ kommt? Bisherige Indikatoren deuten darauf hin, dass die Nachfrage das Angebot bis weit ins Jahr 2027 hinein übersteigen wird.

Fazit für Anleger der Nvidia Aktie

NVIDIA bleibt das Maß aller Dinge im KI-Sektor, doch die Bewertung lässt keinen Raum für Fehler.

  • Die Chance: Bestätigt das Management die starke Nachfrage nach der „Rubin“-Plattform und die fortgesetzten CapEx-Ausgaben der Big-Tech-Kunden, ist ein Ausbruch der Nvidia Aktie über die 200-USD-Marke ein realistisches Szenario. Der Meta-Deal dient hier als starkes Vertrauenssignal.
  • Das Risiko: Die geopolitische Lage, insbesondere die verschärfte Gangart Chinas, ist das größte Downside-Risiko. Sollte die Prognose aufgrund der China-Restriktionen vorsichtiger ausfallen als erhofft, drohen trotz Rekordzahlen Gewinnmitnahmen.

Jahreschart Nvidia Aktie, Quelle: https://aktienscreener.com

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.