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Gaming-Aktie: Take-Two Interactive will profitabler werden

Gaming-Aktie: Take-Two Interactive will profitabler werden
©pictworks - stock.adobe.com
Inhaltsverzeichnis

Die Gaming-Branche ist längst keine Nische mehr, sondern ein stetig wachsender Milliarden-Markt – einer der größten Player der Spiele-Industrie ist das Unternehmen Take-Two Interactive aus New York City. Der Gaming-Gigant ist schon lange an der Börse und hat vor allem auch langfristig starke Kursgewinne zu verzeichnen.

In den letzten Jahren ist die Performance der Take-Two Interactive-Aktie jedoch – vorsichtig ausgedrückt – wechselhaft. Auf Sicht der letzten zwölf Monate beträgt das Kursminus rund 20 Prozent. Dabei konnte Take-Two Interactive seinen Umsatz zuletzt immer deutlich steigern, es hapert derzeit eher an der Profitabilität.

Take-Two Interactive ist einer der größten Entwickler und Publisher

Mit Grand-Theft-Auto (GTA), Red Dead Redemption oder Borderlands hat Take-Two Interactive einige der größten Videospiel-Serien überhaupt in seinem Portfolio. Die Entwickler der Gaming-Klassiker sind häufig die Tochterfirmen wie Rockstar Games und 2K Games.

Um sich ein weiteres Standbein in einem Wachstumsmarkt zu sichern, hat Take-Two Interactive im vergangenen Jahr das Browser- und Mobile-Gaming-Unternehmen Zynga übernommen. Satte 12,7 Milliarden US-Dollar hat Take-Two Interactive für den Deal bezahlt.

Take-Two Interactive wächst – sollte aber profitabler werden

Auch wenn die Zahlen knapp unter den Erwartungen der eigenen Prognose lagen, konnte Take-Two Interactive auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2022/2023 ein deutliches Umsatzwachstum erzielen. Mit gut 1,4 Milliarden US-Dollar lag der Quartalsumsatz satte 56 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Unterm Strich blieb Take-Two Interactive jedoch ein Quartalsverlust von etwa 153 Millionen Dollar – in Q3 von 2021/2022 erzielte man noch einen Gewinn von knapp 145 Millionen Dollar. Das Unternehmen bestätigte, dass das aktuelle Umfeld herausfordernd sei und man ein Programm zur Kostensenkung startet. Durch dieses sollen jährlich 50 Millionen Dollar eingespart werden – und zwar zusätzlich zu den kostenseitigen Einsparungen durch Synergie-Effekte nach der Übernahme von 100 Millionen Dollar.

Take-Two Interactive-Aktie: Warten auf Impulse

Seit Jahresbeginn läuft es vergleichsweise rund für die Take-Two-Aktie, denn das Papier liegt mit mehr als zehn Prozent im Plus. In den kommenden Quartalen dürfte das Unternehmen dennoch eher damit beschäftigt sein, wieder profitabler zu wirtschaften. Auf lange Sicht sollten Anleger Gaming-Aktien wie Take-Two Interactive durchaus im Blick behalten, momentan warten viele aber auf echte Impulse und gute Nachrichten.