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JPMorgan: Erfolgreicher Start in die Berichtssaison?

Inhaltsverzeichnis

Fast durchweg positiv hat der Markt die Geschäftszahlen der ersten Unternehmen für das abgelaufene Quartal aufgenommen. Die Ergebnisse haben am vergangenen Freitag zum Start der Berichtssaison die US-Börsen jedoch nur noch leicht angeschoben.

Nach vorherigen Gewinnen im Wochenverlauf an den Aktienmärkten scheint sich die Lage nun erst einmal wieder etwas abgekühlt zu haben. Zuletzt hatte der deutliche Rückgang der Inflationsrate in den USA die Stimmung deutlich aufgehellt.

Als eines der ersten Unternehmen hat traditionell unter anderem JPMorgan Chase die Bücher geöffnet.

Höhere Zinsen spielen JPMorgan in die Karten

So konnte die größte US-Bank im zweiten Geschäftsquartal deutlich von den stark erhöhten Zinsen profitieren und den daraus resultierenden kräftig gestiegenen Einnahmen im Kreditgeschäft.

Doch auch die Geschäfte mit Anleihen, Aktien sowie mit Rohstoffen liefen zuletzt besser als Experten geschätzt hatten und es machte sich noch dazu die Übernahme der kollabierten First Republic Bank bezahlt.

Analystenprognosen übertroffen

Unterm Strich stand im Q2 ein um 67% gestiegener Überschuss und somit 14,5 Mrd. Dollar. Die Erträge kletterten im gleichen Zeitraum um rund ein Drittel auf 41,3 Mrd. Dollar und demnach noch deutlicher als im ersten Quartal. JPMorgan konnte die Schätzungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertreffen.

Die US-Bank schraubte außerdem ihre Prognose für den Zinsüberschuss außerhalb des Geschäfts mit Großunternehmen sowie im Bereich Investmentbanking für das aktuelle Jahr rauf.

Übrigens: Die gestiegenen Leitzinsen bescherten nicht nur JPMorgan, sondern auch anderen Großbanken einen ordentlichen Gewinnschub. So machten JPMorgan, Wells Fargo und Citigroup im zurückliegenden Quartal zusammen rund 22 Mrd. Dollar Gewinn, was einem Plus von 37% zum Vorjahr entspricht.

Aktie erhielt Rückenwind

Die Aktie profitierte zum Ende der Woche von den guten Aussichten und den Q2-Ergebnissen:

Anleger feierten die Zahlen und verliehen der Aktie kurzzeitig Rückenwind.

Die kanadische Bank RBC hat nach der Zahlenvorlage ihr Rating direkt auf “Outperform” belassen mit einem Kursziel von 147 Dollar für JPMorgan. Mit Blick auf die Unsicherheiten zu Beginn des zweiten Jahresviertel habe die US-Bank laut Analyst Gerard Cassidy stark abgeschnitten. JPMorgan habe außerdem unter Beweis gestellt, trotz der im Vergleich zum Q1 gestiegenen Risikovorsorge profitabel wirtschaften zu können.

JPMorgan ist mit Blick auf den weltweiten Bankensektor eine attraktive Depotbeimischung für Sie als Anleger. Die Kursentwicklung innerhalb der letzten Monate kann sich sehen lassen.

Ich werde Sie – wie versprochen – natürlich auch weiterhin mit Blick auf die laufende Berichtssaison auf dem neuesten Stand halten.