Intel Aktie: Quartalszahlen – und KI-Durchbruch?

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Am Donnerstag, den 22. Januar 2026, öffnet Intel seine Bücher für das vierte Quartal 2025. Nach einem starken Jahresstart und einer Kursrallye von rund 19 Prozent seit Januarblicken Anleger gespannt auf die Zahlen: Kann der Chip-Gigant die hohen Erwartungen an seine neue „Panther Lake“-Architektur und die Fertigungstechnologie 18A mit harten Fakten untermauern?

Umsatz und Gewinn: Was Analysten erwarten

Für das Abschlussquartal 2025 rechnen die Märkte mit einem Umsatz von rund 13,37 Milliarden US-Dollar. Dies würde einem Rückgang von etwa 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entsprechen, liegt aber im Rahmen der eigenen Unternehmensprognose von 12,8 bis 13,8 Milliarden US-Dollar. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie (EPS) liegt der Konsens der Analysten bei 0,08 US-Dollar.

Das wäre zwar ein deutlicher Rückgang im Jahresvergleich, signalisiert aber eine Stabilisierung nach den volatilen Vorquartalen. Besonders wichtig wird der Vergleich zur eigenen Guidance sein: Im dritten Quartal hatte Intel die Erwartungen überraschend deutlich übertroffen – Anleger hoffen auf eine Wiederholung dieses „Beats“.

Die wichtigsten Kennzahlen im Fokus

  • Umsatzprognose: ~13,4 Mrd. US-Dollar
  • Erwartetes EPS: ~0,08 US-Dollar
  • Schlüsselfrage: Wie entwickelt sich die Bruttomarge angesichts der teuren 18A-Hochlaufs?

CES-Euphorie und Analysten-Upgrades treiben den Kurs der Intel Aktie

Die Stimmung rund um die Intel Aktie hat sich im Januar 2026 spürbar aufgehellt. Ein Haupttreiber war der Auftritt auf der CES 2026, wo Intel seine neuen „Core Ultra Series 3“ Prozessoren (Codename: Panther Lake) präsentierte. Diese Chips sind die ersten Produkte aus der neuen 18A-Fertigung, die als entscheidender Wendepunkt im Konkurrenzkampf gegen TSMC gilt.

Die positive Resonanz blieb nicht unbeachtet: Mehrere Analystenhäuser haben ihre Kursziele zuletzt angehoben. Experten von Seaport Research stuften die Aktie kürzlich auf „Kaufen“ mit einem Ziel von 65 US-Dollar hoch, während KeyCorp sein „Overweight“-Rating bestätigte. Der Tenor: Die PC-Nachfrage erholt sich, und Intel könnte im KI-Server-Markt endlich Boden gutmachen.

Fazit für Anleger der Intel Aktie

Die kommenden Quartalszahlen sind für Intel mehr als nur ein Finanzbericht – sie sind ein Realitätscheck für die jüngste Vorschusslorbeeren der Börse.

Die Chance: Bestätigt Intel den erfolgreichen Hochlauf der 18A-Fertigung und gibt einen optimistischen Ausblick für 2026, könnte die Rallye weitergehen. Besonders ein starker Ausblick im Data-Center-Segment würde das Vertrauen in die KI-Strategie festigen.

Das Risiko: Sollte die Bruttomarge unter Druck geraten oder der Ausblick für das erste Quartal 2026 verhalten ausfallen, drohen Gewinnmitnahmen nach dem starken Jahresauftakt.

Handlungsempfehlung: Anleger sollten auf die Guidance für Q1 2026 achten. Wenn Intel hier Wachstum signalisiert, ist das „Turnaround“-Narrativ intakt. Vorsicht ist geboten, wenn der Konzern erneut auf „Übergangsjahre“ verweist.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.