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HighPeak Energy-Aktie mit Wachstumsexplosion + Insiderkäufen

Inhaltsverzeichnis

Heute berichte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe (z.B., dass ein Manager auch Liquidität für private Verpflichtungen benötigt) gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eines stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Unternehmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

HighPeak Energy

Die Aktie des Rohstoffkonzerns konnte sich in den zurückliegenden 12 Monaten mit einem Kursplus von rund 40% gut entwickeln. Auf dem derzeitigen Kursniveau wittern die Firmeninsider aber offenbar weitere Kurschancen. Zuletzt griff der Vorstand Jack Hightower zu und legte sich nochmals 131.539 Aktien ins Depot. Bei einem Kaufpreis von 22 Dollar je Stück musste Hightower 2,89 Millionen Dollar für die Zukäufe auf den Tisch legen. Damit setzt der Insider seine Kaufserie fort. Seit Anfang Dezember erwarb Hightower in Summe 181.539 Anteilscheine. Zugleich legte auch der President Michael Hollis nach und sammelte im Dezember 31.825 Aktien ein.

HighPeak Energy ist ein unabhängiges Erdöl- und Erdgasunternehmen, das sich mit dem Erwerb, der Exploration, der Erschließung und der Förderung von Erdöl-, Erdgas- und Erdgasflüssigkeitsreserven im Midland Basin in West Texas befasst. Das Unternehmen wurde im Jahr 2019 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Fort Worth, Texas.

Im dritten Quartal kletterte der Umsatz des Unternehmens um 329% auf 204,1 Millionen Dollar. Der Gewinn stieg zeitgleich um 1.248% auf 107,9 Millionen Dollar.

Carmax

Beim US-Gebrauchtwagenhändler Carmax griff kurz vorm Jahreswechsel der Vorstand William Nash zu und erwarb insgesamt 8.220 Aktien. Beim Kaufpreis von 60,98 Dollar lag der Gegenwert der Transaktionen bei 501.256 Dollar. Nach den Käufen hält Nash 165.128 Aktien des Unternehmens.

CarMax zählt zu den größten Gebrauchtwagenhändlern in den Vereinigten Staaten. Das Geschäftskonzept des Unternehmens umfasst vier Leistungsaspekte: niedrige Preise, breitgefächerte Auswahl, hochwertige Fahrzeuge sowie kundenfreundlicher Service. CarMax kauft, überholt und verkauft Gebrauchtwagen und Kleinlaster in etwa 89 Märkten, vornehmlich im Südosten und mittleren Westen der USA. Ferner ist das Unternehmen im Neuwagen-Franchise sowie im Verkauf von älteren Fahrzeugen auf Auktionen tätig und bietet Finanzierungen über eine firmeneigene Gruppe an. Jährlich vertreibt die Gesellschaft über 750.000 Gebrauchtwagen in ihren Filialen und über 425.000 Autos über Auktionen.

Im dritten Quartal sanken die Umsätze um 23,7% auf 6,5 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sackte noch deutlicher von 269 auf 38 Millionen Dollar in den Keller.

Heska Corporation

Bei der Heska Corporation, einem Spezialisten für Tiermedizin, zeigt sich der Vorstand Kevin Wilson zuversichtlich und sammelte sowohl Ende Dezember als auch Anfang Januar weitere Aktien ein. Bei Kursen zwischen 58,62 und 59,64 Dollar erwarb Wilson 14.458 Anteilscheine. Mit den Käufen erhöhte der Firmeninsider seinen Gesamtbestand um 9,4% auf mittlerweile 167.072 Aktien.

Heska produziert, entwickelt und vertreibt fortschrittliche veterinärmedizinische Diagnose- und Spezialprodukte. Das nordamerikanische Segment des Unternehmens umfasst die Auftragsherstellung von Impfstoffen und pharmazeutischen Produkten. Das Segment International umfasst geografische Gebiete außerhalb Nordamerikas, vor allem die Aktivitäten in Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Malaysia, Spanien und der Schweiz.

Im dritten Quartal konnte der Konzern die Umsätze minimal um 2,1% auf 61,5 Millionen Dollar steigern. Unter dem Strich stand derweil ein Verlust von 0,4 Millionen Dollar in den Büchern von Heska.