Meta Platforms: Zuckerbergs 135 Milliarden-KI-Wette

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Die Facebook-Mutter Meta Platforms hat am 28. Januar Zahlen vorgelegt, die den Markt elektrisieren. Mark Zuckerberg hat eine klare Vision: Er will 2026 zum Jahr der „persönlichen Superintelligenz“ machen. Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass Meta nicht mehr nur ein Social-Media-Riese ist, sondern sich in atemberaubendem Tempo zu einem führenden KI-Konzern wandelt.

Warum Meta im KI-Rennen so stark ist

Der Hauptgrund für die aktuelle Euphorie ist die massive Investitionsoffensive. Für das Jahr 2026 plant Meta Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar – das ist fast eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Das Geld fließt direkt in riesige Rechenzentren und modernste Chips (GPUs), um die weltweit leistungsfähigsten KI-Modelle zu trainieren.

Mit dem Nachfolger der Llama-Serie (Codename „Avocado“) will Meta technologisch an die absolute Weltspitze und setzt dabei weiterhin auf ein offenes Ökosystem. KI optimiert bereits jetzt die Werbealgorithmen auf Instagram und Facebook, was zu einem Umsatzsprung von 24 % im letzten Quartal beigetragen hat.

Verbrennt Zuckerberg zu viel Geld?

Trotz der Rekordzahlen gibt es kritische Stimmen. Die Sorge: Verbrennt Meta zu viel Geld? Die Sparte „Reality Labs“ (Metaverse) schreibt weiterhin Milliardenverluste und die enormen Hardware-Ausgaben drücken kurzfristig auf die Margen. Doch Zuckerberg hält dagegen: Wer jetzt nicht massiv investiert, verliert den Anschluss an die nächste technologische Ära. Die Strategie scheint aufzugehen, da der freie Cashflow mit rund 43,6 Milliarden US-Dollar für das Gesamtjahr 2025 trotz der hohen Ausgaben extrem robust bleibt.

Meta Platforms im Wochenchart – ISIN: US30303M1027, Quelle: https://www.aktienscreener.com

Bewertung und charttechnischer Blick

Nach Bekanntgabe der Zahlen schoss die Aktie im nachbörslichen Handel um bis zu 10 % nach oben und notiert aktuell bei rund 719 USD. Damit nähert sich das Papier wieder seinem 52-Wochenhoch von 796 USD. Analysten von Piper Sandler haben Meta bereits zum „Top-Pick für 2026“ gekürt. Charttechnisch ist der Aufwärtstrend intakt.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) nähert sich nach dem jüngsten Kurssprung zwar der überkauften Zone an, doch solange die Aktie über der Unterstützung von 600 USD bleibt, ist der Weg nach oben frei. Mit einem erwarteten KGV für 2026 von 24 wirkt der Titel im Vergleich zu anderen Tech-Giganten fundamental fast schon moderat bewertet.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Meta Platforms alles auf die Karte KI setzt und die nötige Finanzkraft besitzt, um diesen teuren Wettlauf anzuführen. Wenn Sie, lieber Leser, an eine Zukunft glauben, in der KI unseren Alltag durchzieht und Sie auf einen Konzern setzen wollen, der diese Technologie für Milliarden Nutzer zugänglich macht, bleibt Meta eines der wichtigsten Basisinvestments im Tech-Sektor.