Meta Platforms Aktie: Kursziel 810 US-Dollar bestätigt

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Die Aktie von Meta Platforms steht zum Wochenstart im Fokus der Finanzmärkte. Während der Gesamtmarkt leicht konsolidiert, richten sich die Blicke der Anleger auf eine frische Bewertung der Bank of America (BofA), die dem Social-Media-Giganten trotz regulatorischem Gegenwind Aufwärtspotenzial bescheinigt.

Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial

In einem am heutigen Montag veröffentlichten Research-Update hat BofA-Analyst Justin Post seine Kaufempfehlung für Meta bekräftigt und das Kursziel auf 810 US-Dollar fixiert. Gemessen am aktuellen Kursniveau von rund 650 USD impliziert dies ein Kurspotenzial von etwa 24 Prozent.

Treibende Kraft für den Optimismus ist Metas aggressive Strategie zur Sicherung der Energieversorgung für seine KI-Rechenzentren. Der Analyst hebt hervor, dass die jüngst angekündigten Partnerschaften im Bereich der Kernenergie (u.a. mit Vistra und TerraPower) entscheidend seien, um die enormen Kapazitäten für die nächste Dekade der Künstlichen Intelligenz zu gewährleisten. Investoren, die KI-Infrastruktur als strategischen Burggraben („Moat“) betrachten, dürften diese Schritte als klares Signal für langfristige Wettbewerbsvorteile werten.

Wettbewerb: Meta als „Dark Horse“ im Tech-Rennen

Im Vergleich zur „Magnificent Seven“-Konkurrenz positioniert sich Meta derzeit in einer spannenden Nische. Während Alphabet das Jahr 2025 als klarer KI-Gewinner dominierte (Aktienkurs +60 %) und Amazon von vielen Strategen als der Top-Pick für eine Aufholjagd in 2026 gehandelt wird, gilt Meta als das „Dark Horse“.

Bernstein-Analysten bezeichnen Meta als den wohl „überzeugendsten Aufhol-Trade“ für 2026. Der Grund: Obwohl die Aktie zuletzt hinter der Performance von Alphabet zurückblieb, ist die Bewertung mit einem geschätzten KGV von knapp 22 für das Jahr 2026 im historischen Vergleich moderat. Im Gegensatz zu Snap, das weiterhin mit der Profitabilität kämpft, verfügt Meta über die finanzielle Feuerkraft (letzter Quartalsumsatz: 51,24 Mrd. USD), um den teuren KI-Wettlauf gegen Microsoft und Google durchzuhalten, ohne die Margen komplett zu opfern.

Ausblick: Q4-Zahlen und KI-Monetarisierung

Der nächste entscheidende Impuls für die Aktie wird Ende Januar erwartet, wenn Meta die Bücher für das vierte Quartal 2025 öffnet. Anleger sollten den Fokus weniger auf die reinen Nutzerzahlen legen, sondern auf zwei Kernmetriken:

  1. Capex-Guidance 2026: Experten erwarten einen weiteren Anstieg der Investitionen um 30 bis 45 Prozent. Entscheidend wird sein, ob das Management glaubhaft darlegen kann, dass diese Ausgaben zeitnah in Umsatzwachstum durch KI-Tools (wie Advantage+ im Werbebereich) konvertiert werden.
  2. Neue KI-Modelle: Berichte über den geplanten Launch neuer Sprachmodelle („Mango“ und „Avocado“) im ersten Halbjahr 2026 könnten die Fantasie der Anleger neu entfachen und den technologischen Vorsprung untermauern.

Fazit für Anleger der Meta Aktie

Die Meta Platforms Aktie befindet sich in einer spannenden Phase der Neukalibrierung. Das Unternehmen wandelt sich vom reinen Social-Media-Konzern zum KI-Infrastruktur-Player.

Das ist jetzt wichtig:

  • Chancen: Die Bewertung ist attraktiv, und die Analysten-Ziele signalisieren Vertrauen in die Monetarisierung der KI-Investitionen. Die nuklearen Energie-Deals sichern die langfristige Skalierbarkeit.
  • Risiken: Der regulatorische Druck (Australien, EU) ist real und könnte das Wachstum der aktiven Nutzer bremsen. Zudem erfordern die massiven Investitionen starke Nerven, falls die Margen kurzfristig unter den hohen Abschreibungen leiden.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.