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Warum diese Aktie von Apples neuer China-Strategie profitiert!

Inhaltsverzeichnis

Investieren Sie in Apple, investieren Sie in China. Bestimmt haben Sie es auch schon in den Medien gelesen:  Im Schlussquartal 2021 hat Apple in China so viele Smartphones verkauft wie nie zuvor. Der Marktanteil des iPhone-Konzerns lag bei sehr starken 23 Prozent.

Während die gesamten Smartphone-Verkäufe im Reich der Mitte im Berichtszeitraum rückläufig waren, legte der Apple-Absatz um ein Drittel zu. Offenbar scheint das neue iPhone 13 bei den chinesischen Verbrauchern hervorragend anzukommen.

Doch China ist für Apple nicht nur ein wichtiger Absatzmarkt, sondern auch ein Produktionsland. Ein großer Teil der weltweit verfügbaren iPhones wird im Reich der Mitte zusammengebaut. Der bekannteste Apple-Partner ist hier natürlich Foxconn.

Apple setzt in China auf neuen Produktionshelfer

Jetzt aber zeichnet sich eine Trendwende ab, die auch für Sie als Anleger durchaus interessant ist. Hintergrund: Foxconn betreibt in China zwar etliche gigantische Montagewerke, doch das Unternehmen hat seinen Sitz in Taiwan. Das wiederum scheint der Zentralregierung in Peking gar nicht zu gefallen.

Wie ein Bericht des Nachrichtenportals „The Information“ zeigt, will Apple nun darauf reagieren – und einen rein chinesischen Anbieter Foxconn künftig vorziehen. Im Mittelpunkt: der chinesische Elektronikhersteller Luxshare.

Luxshare plant gigantische iPhone-Fabrik

Laut dem Medienbericht soll Luxshare noch im laufenden Jahr zwischen 12 und 15 Millionen iPhones für Apple bauen. Bereits beim neuen iPhone 13 seien die Chinesen involviert gewesen, so „The Information“. Das Kalkül: Apple will durch die Verpflichtung von Luxshare nicht nur Geld sparen, sondern sich vor allem bei der Zentralregierung in Peking anbiedern.

„The Information“ hatte zuvor über ein gigantisches Investitionsversprechen Apples gegenüber China berichtet. Demnach hatte Apple-Boos Tim Cook der chinesischen Führung höchstpersönlich Investitionen im Umfang von 275 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Dabei soll es auch um den Ausbau der dortigen IT-Produktion gehen. Im Gegenzug darf Apple weiterhin ungestört in China seinen Geschäften nachgehen.

Betroffen von dem Deal mit Peking ist auch Luxshare. Der Elektronikkonzern baut derzeit in Ostchina einen gigantischen Produktionskomplex. Auf 285.000 Quadratmetern sollen dort künftig Millionen iPhones pro Jahr montiert werden. Apple jedenfalls will laut dem Medienbericht den Bau der milliardenschweren Fabrik finanziell unterstützen und damit einen Teil seiner Investitionszusage in Richtung Peking einlösen.

Wachstumsfantasie bei Luxshare-Aktie

Für die Luxshare-Aktie ist das natürlich ein Glücksfall. Durch die Partnerschaft mit Apple und die Rückendeckung aus Peking sichert sich der in Shenzhen gelistete Konzern ein gigantisches Geschäft. Hinzu kommt, dass der Elektronikkriese die Qualitätsansprüche von Apple scheinbar schneller als gedacht erfüllt hat. Auch deshalb ist Apple dazu bereit, die Kooperation mit Luxshare auszubauen.

Die grundlegende Wachstumsfantasie bei Luxshare ist also intakt. Doch als Anleger sollten Sie auch die Schattenseiten kennen. So geriet das Unternehmen ähnlich wie Foxconn in den letzten Jahren immer wieder wegen der Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken in die Kritik.

Gewinnprobleme in Q3 2021

Und auch bilanziell sah es zuletzt nicht gerade rosig. Im dritten Quartal 2021 musste Luxshare einen Gewinnrückgang von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Der Elektronikhersteller begründete den Einbruch mit den hohen Rohstoffpreisen, teuren Halbleitern und einigen Corona-Ausbrüchen.

Für das vierte Quartal hatte man sich im Herbst allerdings deutlich optimistischer gezeigt. Man werde im Schlussquartal einen Wendepunkt erreichen und im Gesamtjahr den Gewinn steigern können. Ob das gelungen ist, wird sich erst im April zeigen. Dann will Luxshare seine vollständigen Zahlen zum letzten Jahr präsentieren.