TSMC-Ausblick zündet Kursfeuerwerk: KI-Rallye
Der globale Chipsektor hat am heutigen Donnerstag, den 15. Januar 2026, ein kräftiges Lebenszeichen gesendet. Auslöser ist der taiwanische Auftragsfertiger TSMC, der mit seinen Zahlen für das vierte Quartal 2025 und einem extrem optimistischen Ausblick die Zweifel an der Langlebigkeit des KI-Booms zerstreut hat. Anleger in Europa und den USA reagierten euphorisch, was Technologie-Schwergewichte wie Nvidia und ASML mit nach oben zog.
TSMC: Zahlenwerk der Superlative
Der weltgrößte Chipauftragsfertiger präsentierte am Morgen Ergebnisse, die selbst die kühnsten Analystenschätzungen übertrafen. Der Umsatz im vierten Quartal kletterte auf umgerechnet 29,1 Milliarden Euro (33,73 Mrd. USD), ein Anstieg von 25,5 % im Jahresvergleich. Noch beeindruckender fiel der Nettogewinn aus: Rund 13,8 Milliarden Euro (16,01 Mrd. USD) blieben in der Kasse hängen – ein Plus von 35 %.
Besonders die operative Marge von 54 % unterstreicht die enorme Preissetzungsmacht des Konzerns, der quasi als Monopolist die fortschrittlichsten Chips für Nvidia und Apple fertigt. Die Aktie von TSMC (ADR) schoss im frühen US-Handel um rund 6 % auf ca. 298 Euro (346 USD) nach oben.
Capex-Hammer: Investitionen werden massiv hochgefahren
Das eigentliche Highlight für aktive Anleger war jedoch der Ausblick auf das Investitionsvolumen (Capex) für 2026. TSMC plant Ausgaben zwischen 44,8 und 48,3 Milliarden Euro (52–56 Mrd. USD). Diese massive Erhöhung ist ein klares Signal: Das Management rechnet nicht mit einer Abschwächung der Nachfrage nach KI-Chips, sondern bereitet sich auf eine jahrelange Wachstumsphase vor.
„Unsere Geschäfte werden durch die unersättliche Nachfrage nach führenden Prozesstechnologien gestützt“, kommentierte CFO Wendell Huang. Fast 80 % des Umsatzes stammen mittlerweile aus den hochentwickelten 7-Nanometer-Knoten und kleiner, wobei die 3-Nanometer-Technologie allein bereits 28 % beisteuert.
Marktreaktion: Nvidia und ASML im Aufwind
Die Nachrichten aus Taiwan lösten eine Kettenreaktion aus:
- ASML: Der niederländische Ausrüster, dessen EUV-Maschinen für TSMCs Produktion unverzichtbar sind, profitierte überproportional. Die Aktie legte deutlich zu und trieb die Marktkapitalisierung kurzzeitig über die Marke von 500 Milliarden Dollar.
- Nvidia: Der Hauptprofiteur der TSMC-Kapazitäten notierte im frühen Handel rund 3 % fester bei ca. 162 Euro (188 USD).
- AMD: Auch der direkte Nvidia-Konkurrent wurde vom positiven Sektor-Sentiment erfasst und handelte im Plus.
Der deutsche Leitindex DAX zeigte sich ebenfalls freundlich und notierte am Nachmittag bei 25.367 Punkten (+0,32 %), gestützt durch Gewinne bei Technologiewerten.
Rohstoff-Check & Währungen
Während Tech-Aktien glänzten, gaben die Ölpreise nach politischen Entspannungssignalen deutlich nach. Dies wirkt zusätzlich entlastend auf die Inflationserwartungen.
- EUR/USD: Der Euro zeigt sich stark bei 1,16 USD. Dies drückt zwar leicht auf die umgerechneten Gewinne von US-Assets für Euro-Anleger, verbilligt aber den Import von Rohstoffen.
- Rohöl (Brent): Der Preis fiel kräftig um über 4 % auf 54,90 EUR je Barrel (ca. 63,69 USD).
- Gold: Das Edelmetall konsolidierte auf hohem Niveau.
Fazit und Ausblick
Für aktive Anleger bestätigt der heutige Tag: Der KI-Superzyklus ist intakt. TSMCs Bereitschaft, fast 50 Milliarden Euro in neue Fabriken zu investieren, ist der stärkste vorstellbare Vertrauensbeweis in die Zukunft der künstlichen Intelligenz. Wer bisher an einer „KI-Blase“ zweifelte, wurde heute eines Besseren belehrt.
Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.