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Aktien: Top-Ökonom warnt vor Ende des „Trump Effekt“

Erinnern Sie sich noch an die US-Wahlnacht im November 2016? Nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsident brach an den Märkten das Chaos aus. Erst gingen der Nikkei und die Börsen in Hong Kong, Shanghai und Seoul in die Knie. Doch dann drehten die US-Börsen, insbesondere die Futures nach oben. Am Ende konnte der Dow Jones sogar ein sattes Plus notieren.

Trump-Effekt pushte die Kurse nach oben

Der Dow Jones stieg seitdem von rund 18.200 auf über 21.500 Punkte und steht immer noch in der Nähe des Rekordhochs. Dies liegt vor allem an den vielen Versprechungen, die Trump nach der Wahl abgab. Er versprach Steuersenkungen, eine Zunahme der Militärausgaben und massive Investitionen in die Infrastruktur. All das, ohne das klaffende US-Haushaltsdefizit noch weiter zu erhöhen.

Doch wie realistisch sind diese Pläne von Trump?

USA brauchen massiven Wirtschaftsboom um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen

Theoretisch könnte Trump all seine Budget-Pläne möglich machen. Dazu braucht er „nur“ ein hohes Wirtschaftswachstum von drei bis vier Prozent für die nächsten Jahre. Das Rezept dazu stammt noch aus der Reagan-Ära und nennt sich „Reaganomics“ – also Deregulierung und Steuersenkungen.

Zwischen 1982 und 1990 entstanden durch die Reaganomics 20 Millionen neue Jobs, die Arbeitslosigkeit fiel auf 5,9% und die amerikanische Wirtschaft konnte fast um ein Drittel wachsen. Das Konzept war ein voller Erfolg, nun möchte Trump diesen Erfolg gerne wiederholen.

„Ich sehe keine Möglichkeit, dass das wahr werden kann“

Gegenwind für Trump’s Pläne kommt nun allerdings ausgerechnet von David Stockman – seines Zeichens Budgetdirektor unter Ronald Reagan und „geistiger Vater“ der Reaganomics. Seiner Meinung nach hat Trump keine Chance, seine Pläne in die Tat umzusetzen.

„Man nimmt an, dass man über die seit 206 Monaten andauernde Expansion hinaus in den kommenden Monaten und Jahren keine Rezession sehen wird. Das ist eine Fehlannahme. Es ist historisch noch nie so passiert.“

Bulle und Bär

FED strafft Geldpolitik am September, Euro steigt trotzdemDie beiden großen Notenbanken EZB und FED können offenbar sagen, was sie wollen, der Euro wird trotzdem immer weiter hochgetrieben. Am vergangenen Donnerstag gab sich die EZB unverhofft zögerlich mit einer möglichen Zinswende – egal.  › mehr lesen

Und auch der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft weniger optimistisch und hat bereits die Prognose für die US-Wirtschaft gesenkt – gerade wegen der Enttäuschung über Trumps Version der Reaganomics. Laut Alejandro Werner, hochrangigem Experten des IWF, ist ein dreiprozentiges Wirtschaftswachstum in den USA „unmöglich“.

Die US-Aktienblase wird platzen!

Während Trumps Reformen weiter auf sich warten lassen, kletterten die US-Aktienmärkte auf neue Allzeithochs. Doch diese Kursrallye ist auf Sand gebaut – die unvermeidliche Korrektur wird kommen. Die Unternehmensgewinne sind bereits auf Talfahrt und zahlreiche Unternehmen sind massiv überbewertet.

Auf keinen Fall sollten Sie jetzt noch in Aktien long sein! Sobald die Märkte von der Realität eingeholt werden, wird es hier zu einem Blutbad kommen.

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