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So bauen Sie auch in fallenden Märkten ein Vermögen auf

Inhaltsverzeichnis

Der Wertpapierberater einer Sparkasse in der Nähe von Bonn schaute mich an, als ob ich ihm eine Frage auf chinesisch gestellt hätte. Oder wollte er mir einfach nur sagen: „Was will dieser junge Typ mit seinen Anfang 30 von mir?“ Was ich damals, vor über 25 Jahren wollte, war klar und eindeutig: Einen Thailand-Fonds von Fidelity.

Meine Antwort hat den Bankberater fast vom Stuhl gehauen

Schon bei Fidelity kam der Mann ins Straucheln. Erst wollte er wissen, ob es die Fondsgesellschaft überhaupt gibt. Er hatte noch nie davon gehört. Ich hatte ihm den Namen einer der weltweit größten Fondsgesellschaften buchstabiert und ihm die WKN aufgeschrieben. Nach einer Viertelstunde hatte er dann endlich den speziellen Fidelity-Fonds gefunden. Dann fragte er mich, warum ich denn ausgerechnet in Thailand investieren wolle. Meine Antwort hatte den übergewichtigen Mann dann fast vom Stuhl gehauen: „Weil es Thailand schlecht geht und es noch schlechter werden wird.“

Börse-Krise zum Hausbau in Deutschland genutzt

Ende der 90er Jahre stoppte die Asien-Krise abrupt den Boom der Tigerstaaten. Ausgebrochen ist die Krise in Thailand. Die Gründe dafür:

Exzessive Kreditvergabe, Immobilien und Aktien wurden auf Pump gekauft, massive staatliche Überschuldung, Kopplung der heimischen Währung an den US-Dollar. Der thailändische Baht stürzte ab und löste unter den asiatischen Währungen eine Abwärtsspirale aus. Aus der Währungskrise wurde schließlich eine Wirtschaftskrise. Die Kurse gingen immer weiter in den Keller.

Je mehr die Kurse fallen, desto mehr Anteile kaufe ich

Und hier kommt jetzt mein Thailand-Fonds von Fidelity ins Spiel. Ich hatte damals mit dem Bankberater kein Einmalinvestment vereinbart, sondern einen monatlichen Sparplan. Meine Kalkulation war ganz einfach: Je schlechter es Thailand ging, desto mehr fallen die Börsenkurse und um so mehr Fondsanteile bekomme ich bei einem gleichbleibenden monatlichen Betrag. Nach etwas über zwei Jahren habe ich den Sparplan gestoppt und: nichts getan.

IWF springt ein, Sparplan gestoppt

Denn in der Zwischenzeit war der IWF mit einem milliardenschweren Programm Thailand beigesprungen – verbunden mit Umstrukturierungsmaßnahmen. Die Folge: Die Kurse stiegen wieder. Irgendwann habe ich den Thailand-Fonds mit einem gewaltigen Gewinn wieder verkauft. Die Summe habe ich dann als Eigenkapital für den Bau des ersten Zweifamilienhauses genutzt, welches ich vermietet habe.

Dreifacher Vermögenseffekt

Das Spiel, über Fonds in fallende Märkte zu investieren, den Sparplan wieder zu stoppen, sobald die Märkte wieder anziehen und den Fonds dann mit ordentlichem Gewinn wieder zu verkaufen, habe ich ein paar mal wiederholt. Das Ergebnis: Der Bau einer weiteren vermieteten Immobilie. Der Vermögenseffekt: Ich zahle seit über 25 Jahren keine Miete mehr, sondern kassieren Miete. Und jetzt raten Sie mal, was ich mit einem Teil der Mieteinnahmen mache? Richtig: Ein Börsensparplan.

Kein Harakiri, sondern kühl kalkulierte Strategie

Nicht dass Sie mich falsch verstehen: Ich setze ausdrücklich nicht mit einem speziellen Zertifikat oder einem Fonds auf fallende Kurse, wie es Shortseller machen. Ich profitiere mit einem Sparplan über einen längeren Zeitraum von den Börsenschwankungen. Die Vorgehensweise verlangt Geduld und Durchhaltevermögen.

Negative Übertreibung mit langfristig positivem Ergebnis

Im Gegensatz zur Asien-Krise Ende der 90er Jahre steuern wir derzeit auf keine tiefgreifende Krise zu, sondern erleben eine Phase der negativen Übertreibung. Selbst erstklassige Unternehmen geraten ohne jegliche negative Meldung unter die Räder. Diese Phase ist aktuell unangenehm, wird aber langfristig ein Glückfall sein.

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Denn diese Phase eignet sich hervorragend für einen langfristigen Vermögensaufbau mittels einer gezielten Börsensparplan-Strategie. Dafür eignet sich besonders Megatrend Digitalisierung.