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Schoeller-Bleckmann – Gewinnsprung treibt Aktienkurs

Inhaltsverzeichnis

Der niederösterreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) eröffnet das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatz- und Gewinnsprung. Die in den letzten Monaten arg schwächelnde Aktie erholt sich daraufhin etwas.

Hohe Nachfrage sorgt für kräftiges Wachstum

Der aus einem Rekordjahr 2022 kommende Konzern konnte im am 31. März 2023 abgeschlossenen ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um beinahe die Hälfte auf 147,3 Millionen Euro steigern. Die anhaltend hohe Nachfrage wird durch den Auftragseingang bestätigt, der um 22 Prozent auf 157,6 Millionen Euro stieg und damit weiterhin oberhalb des Umsatzes lag. Der Auftragsbestand legte entsprechend moderat um knapp 2 Prozent auf 269,6 Millionen Euro zu.

Besonders gut liefen die Geschäfte im Segment Advanced Manufacturing & Services mit einem Umsatzsprung von 67 Prozent auf 81,9 Millionen Euro. Im Bereich Oilfield Equipment ging es um gut 27 Prozent nach oben auf 65,4 Millionen Euro.

Nachsteuerergebnis beinahe verdoppelt

SBO gelang es, den operativen Gewinn (EBIT) im ersten Quartal noch stärker als den Umsatz um 72 Prozent auf 26,7 Millionen Euro zu erhöhen. Die EBIT-Marge verbesserte sich dadurch deutlich von 15,4 auf 18,1 Prozent. Das Nachsteuerergebnis lag mit 21,3 Millionen Euro fast doppelt so hoch wie die 11,4 Millionen Euro des Vorjahresquartals. Entsprechend sprang der Gewinn je Aktie von 0,72 auf 1,35 Euro nach oben.

Wie beim Umsatz präsentiert sich auch beim operativen Gewinn der Bereich Advanced Manufacturing & Services am stärksten: Hier gelang mehr als eine Verdoppelung des EBIT von 8,0 auf 17,5 Millionen Euro. Das Segment Oilfield Equipment legte immerhin um 54 Prozent auf 11,7 Millionen Euro zu.

Positiver Ausblick, Aktie steigt

Das Management von SBO nennt zwar keine konkrete Prognose, zeigt sich aber optimistisch für die nähere Zukunft. Vor allem die weltweit steigende Energienachfrage und Nachholeffekte sollen für gute Geschäfte in der Branche sorgen. Zudem wird erwartet, dass der Investitionszyklus „dauerhafter und robuster als vergangene Zyklen” sei.

Als Wachstumstreiber werden vor allem der Mittlere Osten, Südamerika und Afrika benannt, dazu nach dem Ende der Corona-Pandemie auch wieder China. Insgesamt gehe man laut Unternehmenschef Gerald Grohmann von einem „sehr guten Geschäftsjahr 2023″ aus. Nachdem die SBO-Aktie seit Mitte Februar 2023 von etwa 72 auf 50 Euro abgestürzt war, geht es nach Vorlage der Quartalsbilanz zumindest wieder ein wenig in die andere Richtung. Im deutschen Vormittagsgeschäft steigt die Aktie bei recht volatilem Handel aktuell um über 4 Prozent auf etwas mehr als 53 Euro.