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Ranking: Diese 7 Unternehmen dominieren den Robotik-Markt!

Inhaltsverzeichnis

Sie helfen beim Transport in Lagerhallen, sie stapeln Teile passgenau, sie bauen Autos zusammen, sie schweißen, fräsen und lackieren pausenlos: Längst hat die Industrie die Vorteile von Robotern erkannt. Im Unterschied zu den Menschen werden die Automaten schließlich nie müde und machen im Prinzip keine Fehler.

Unternehmen können dank der Roboter also für sicherere Arbeitsläufe sorgen, die Produktionsqualität garantieren, die Effizienz steigern und nicht zuletzt die laufenden Kosten reduzieren.

Roboter auf dem Vormarsch

Schauen Sie: Laut einer neuen Studie der „International Federation of Robotics“ (IFR)  hat sich die durchschnittliche Roboterdichte innerhalb der letzten fünf Jahre weltweit fast verdoppelt. Ganz vorne mit dabei: Deutschland. In der Bundesrepublik kommen auf 10.000 Mitarbeiter 371 Industrieroboter. Damit liegt Deutschland auf Platz 1 in Europa und weltweit auf Rang 4 – nach Südkorea, Singapur und Japan.

Das ist aber nur der Anfang: In den nächsten Jahren wird der Automatisierungsgrad der Industrie weiter rapide zunehmen. Hochmoderne technische Raffinessen werden dafür sorgen, dass die Roboter immer mehr Aufgaben in den Industriehallen übernehmen. Davon profitieren nicht nur die Industriekonzerne, sondern auch die Entwickler und Hersteller dieser Roboter.

Die 7 wichtigsten Robotik-Aktien

Jetzt kommen Sie ins Spiel, liebe Leserinnen und Leser. Als Anleger können Sie nämlich auf den unausweichlichen Robotik-Boom setzen und ein Stück dieses lukrativen Kuchens abgreifen. Natürlich gibt es schier unzählige börsennotierte Firmen, die in diesem Segment aktiv ist.

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, sollen heute aber nur die größten dieser Aktien im Mittelpunkt stehen. Im Folgenden sehen Sie ein Ranking, dass die wichtigsten Robotik-Konzerne nach Umsatz auflistet (Daten aus 2019; Quelle: Statista). Das Ranking bezieht sich übrigens nur auf das jeweilige Automatisierungsgeschäft und nicht auf die gesamten Konzernumsätze.

Platz 7: Dürr

Das deutsche Unternehmen kam 2019 auf einen Robotik-Umsatz von 593 Millionen Euro. Dürr entwickelt und baut Lackierroboter für die Autoindustrie. Dort tragen die Automaten die Oberflächenbeschichtung von Fahrzeugkarosserien und deren Anbauteilen auf.

Platz 6: Kuka

Der zweite deutsche Konzern in diesem Ranking erzielte 2019 einen Umsatz mit Robotern in Höhe von 1,16 Milliarden Euro. Die Kuka-Roboter kommen nicht nur in der Autobranche zum Einsatz, sondern auch bei der Herstellung von Elektronikwaren, Werkzeugen, Lebensmitteln, Kunststoffen, und medizinischen Produkten.

Platz 5: Yaskawa

Das japanische Unternehmen mit einem Robotik-Umsatz von 1,27 Milliarden Euro ist ebenfalls gut diversifiziert. Yaskawa liefert über seine Marke Motoman Industrieroboter für die Bereiche Verpacken, Montieren, Palettieren, Lackieren, Kleben und Schweißen.

Platz 4: Kawasaki

Dieser japanische Konzern ist hierzulande vor allem durch seine Motorräder bekannt. Kawasaki ist aber auch ein Industriezulieferer, der neben Gasturbinen und Windenergieanlagen auch Roboter in petto hat. Mit diesen erzielte der Konzern 2019 einen Umsatz von 1,36 Milliarden Euro. Eingesetzt werden die Kawasaki-Automaten unter anderem zur Montage, zum Schweißen, zum Palettieren und zum Abtragen von Materialien.

Platz 3: Fanuc

Auch dieses Unternehmen aus Japan ist ein führender Hersteller von Industrierobotern (Umsatz: 1,74 Mrd. €).  Bereits 1974 entwickelte Fanuc den ersten Industrieroboter in Japan und gilt deshalb als Vorreiter der Branche. Heute bietet der Konzern mehr als 100 Roboter-Modelle für die verschiedensten Applikationen. Darunter: Schweißen und Lackieren.

Platz 2: ABB Robotics

Das Schweizer Unternehmen ist mit einem Umsatz von 5,7 Milliarden Euro die größte europäische Robotik-Firma. ABB hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 300.000 Roboter bei Industriekunden installiert.

Neben den klassischen Lackier- und Schweißrobotern entwickeln die Schweizer auch sogenannte „Flexpicker“. Diese automatisierten Greifarme werden etwa in der Lebensmittelherstellung genutzt, um Produkte von einem Förderband zum anderen zu tragen.

Platz 1: Mitsubishi Electric

Mit einem Robotik-Umsatz von 11,35 Milliarden Euro ist der japanische Konzern der unangefochtene Spitzenreiter dieses Rankings. Die Mitsubishi-Roboter sind unter anderem geeignet für Montagearbeiten und das Verpacken von Lebensmitteln. Zudem bietet das Unternehmen sogenannte kollaborierende Roboter an, die zusammen mit Menschen im selben Arbeitsbereich tätig sind.

Als Teil des Mitsubishi-Konglomerats hat das Unternehmen jedenfalls viele Industrieabnehmer praktisch direkt im Haus. Darunter: Mitsubishi Motors, Mitsubishi Chemical und Mitsubishi Heavy Industries.

Mein Fazit für Sie

Sie sehen also: Vor allem japanische Unternehmen dominieren den Robotik-Markt. Mit Dürr, Kuka und ABB gibt es aber auch führende europäische Firmen – und das sogar aus dem deutschsprachigen Raum. Alle vorgestellten Unternehmen dürften in den nächsten Jahren vom Automatisierungs-Boom profitieren. Das schafft freilich auch Potenzial für die Aktien.

Bleiben Sie bei diesem Thema auf jeden Fall am Ball.