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Aktien : Online-Zahlungsmittel: Kryptowährungen bei 2%!

Wer eine Kreditkarte besitzt, der hat in Österreich und der Schweiz die freie Auswahl beim Online-Shopping. Denn rund 86% der über 300 in der Onlinehändlerbefragung 2021 untersuchten Online-Shops lassen Kreditkarten als Zahlungsmittel zu – keine andere Zahlungsmethode ist so weitläufig akzeptiert. Ähnlich weit verbreitet ist die Zahlung auf Rechnung mit etwa 78%. Beide Zahlungsmittel gehören zu den länderweiten Standards.

Rund 62% der Shops bieten die elektronische Zahlungslösung PayPal an, wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt. Der Online-Bezahldienst hat sich vor allem bei kleineren Online-Händlern durchgesetzt. PayPal steht rund zehn Prozentpunkte vor dem Schweizer Mobile Payment-Anbieter TWINT. Das Unternehmen ist in der Schweiz bereits der führende mobile Bezahldienst und gewinnt auch in diesem Jahr mehr Marktanteile bei Kundinnen und Kunden. Andere mobile Zahlsysteme wie die von Apple, Google und Samsung werden hingegen nur von etwa 17% der Online-Händler akzeptiert.

mkr_29.09.2021

Kryptowährungen haben großes Potenzial im Online-Zahlungsverkehr

Am wenigsten verbreitet ist das Bezahlen mit Kryptowährungen. Zwar ist es beispielsweise im Kanton Zug möglich Steuerschulden mit Bitcoin zu bezahlen, für die Einkäufe im Internet taugen die Kryptowährungen allerdings noch nicht – nur zwei Prozent der untersuchten Online-Shops unterstützen diese Methode. Ich erwarte in naher Zukunft, dass dieser Prozentsatz deutlich ansteigt, allen voran durch die massive Adaption von Stablecoins, also an konventionelle Währungen gekoppelte Kryptowährungen. Dazu werden auch BigTech-Unternehmen wie Facebook beitragen, mit der geplanten Einführung ihrer eigenen Kryptowährung Diem. Ebenso Kryptowährungen von Staaten, den sogenannten Central Bank Digital Currencies (CBDC).

Seit Beginn der Pandemie sind Online-Shops zum relevantesten Vertriebskanal in den Alpenrepubliken geworden. Dementsprechend groß ist auch die Notwendigkeit etwaige Hürden beim Produktkauf im Internet abzubauen. Deshalb sind viele Shops bemüht ihre Plattform für moderne und schnelle Zahlungsmethoden auszubauen, um mit dem wachsenden Trend zu gehen. Online- und Mobile Payment wird in den kommenden Jahren noch mehr Marktanteile erwirtschaften und eventuell bald zum Standard werden.

Investieren auch Sie in die Digitalisierung und Tokenisierung!

Es ist intelligent, in die Digitalisierung zu investieren, beispielsweise in ausgesuchte FinTech-Aktien. Ich bin darüber hinaus davon überzeugt, dass es ein mehrdimensionales Krypto-Geldsystem in der digitalisierten Welt der Zukunft geben wird, basierend auf blockchainbasierten Token. Dezentrale Kryptowährungen wie der Bitcoin werden zu einer Art digitalem Gold. Zentrale Stablecoins von Privatunternehmen – wie beispielsweise Facebooks Diem – werden in Koexistenz neben zentralen Kryptowährungen von Notenbanken existieren, neben zahlreichen weiteren, hochattraktiven und lukrativen Cryptocoins.

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Über den Autor
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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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