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Aktien : Omikron sorgt für Turbulenzen an der Börse: Was Sie jetzt wissen müssen

Seit Wochen explodieren die Corona-Infektionszahlen. Jeden Tag wird ein neuer Rekordwert bei der Inzidenz verkündet. Die Börsen blieben zunächst von der Dramatik im Infektionsgeschehen weitestgehend unberührt, aber vielleicht haben Sie sich zwischendurch schon gefragt, wie lange die positive Stimmung an den Börsen überhaupt noch anhalten kann.

Letzte Woche kam es dann zu einem schweren Schlag für die Börsen, als bekannt wurde, dass in Südafrika eine neue Virus-Variante entdeckt worden ist. Wegen der sogenannten Omikron-Variante sind führende Experten sehr besorgt und selbstverständlich fragen sich auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, wie es jetzt weitergehen wird. Das sorgt für eine allgemeine Unsicherheit, die sich auch in der Finanzwelt bemerkbar macht.

Letzte Woche erlebten die Börsen den größten Kurssturz seit dem Crash im März des vergangenen Jahres, als die erste Pandemiewelle über den Globus fegte. Die bisherige Sorglosigkeit der Anleger finde nun ein Ende, erklärt Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets auf tagesschau.de.

Schwarzer Freitag für die Börsen

Die Aktienkurse in New York gerieten Ende letzter Woche extrem ins Rutschen. Der Schnäppchentag „Black Friday“ wird in diesem Jahr als schwarzer Freitag in einem anderen Sinne in die Börsengeschichte eingehen. Der Dow-Jones-Index fiel bis Handelsschluss um 2,5 Prozent auf 34.899 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gab 2,3 Prozent auf 4594 Zähler nach. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq sackte 2,2 Prozent auf 15.494 Punkte ab.

Der deutsche Aktienindex DAX musste einen noch herberen Rückschlag verkraften. Der DAX lag zum Handelsschluss mit 4,2 Prozent im Minus bei 15.257 Punkten. Die Einbußen in der letzten Woche lagen damit insgesamt über fünf Prozent. Das ist der höchste Wochenverlust seit einem Jahr.

Der Leiter der Virologie an der Berliner Charité, Christian Drosten, zeigt sich bezüglich der Omikron-Variante „schon ziemlich besorgt“. Im Tagesspiegel erklärte er, dass im Moment keiner sagen könne, was da auf uns zukomme. Es gebe die Sorge, dass man es mit der Omikron-Variante mit einer wirklichen „Immunflucht-Variante“ zu tun habe.

Die Reise- und Luftfahrtbranche litt besonders unter den neuen Corona-Entwicklungen. Großbritannien, Österreich, Italien, Tschechien, die Niederlande, Malta sowie Deutschland schränkten kurz nach der Bekanntgabe des Auftretens der neuen Virus-Variante den Flugverkehr mit Südafrika ein. Der Index der europäischen Reise- und Tourismuswerte rauschte laut tagesschau.de um bis zu 7,3 Prozent in den Keller. Im MDAX fielen die ohnehin gebeutelten Lufthansa-Anteile auf ein Rekordtief.

Rohstoffpreise fallen. Eine Chance für Ihren günstigen Einstieg?

Wegen der großen Sorge, dass die Wirtschaft mit einem Lockdown erneut eine Zwangspause verordnet bekommen könnte, kam es auch bei Rohstoffen zu einem Ausverkauf. Spekulationen auf einen erneuten Rückgang der Nachfrage drückten den Preis für die Öl-Sorte Brent aus der Nordsee 4,4 Prozent ins Minus auf 78,57 Dollar je Barrel. Der Preis für das wichtige Industriemetall Kupfer verbilligte sich um 2,3 Prozent.

Die Aktien der bekannten Coronagewinner, wie zum Beispiel die des Laborausrüsters Sartorius oder die des Kochboxenversenders Hellofresh, sind dagegen wieder äußerst gefragt.

In der aktuellen Krise fällt es schwerer denn je, die richtigen Anlage-Entscheidungen zu treffen, weil das Virus einfach unberechenbar ist und dementsprechend auch Prognosen zur konjunkturellen Entwicklung schwer fallen. Wir unterstützen Sie dabei, eine krisenfeste Strategie zu finden. Damit Sie Ihr Vermögen auch in diesen schwierigen Zeiten schützen und mehren.

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Über den Autor
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Iris Schuler

Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte Iris Schuler eine Weiterbildung zur Redakteurin und Werbetexterin. Nach ihrem Abschluss machte sie sich im […]

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