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Novo Nordisk – Gewinnsprung und Dividendenerhöhung

Inhaltsverzeichnis

Dass die Geschäfte des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk im Jahr 2022 ausgesprochen gut liefen, lässt sich bereits am Aktienkurs ablesen, der entgegen des Markttrends um über 25 Prozent von knapp 100 auf 127 Euro stieg. Die Bestätigung liefert nun ein überzeugender Jahresabschluss.

Diabetessparte bleibt größter Wachstumstreiber

Insgesamt gelang es Novo Nordisk, im am 31. Dezember 2022 beendeten Geschäftsjahr 2022 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 177 Milliarden Dänische Kronen (DKK) zu steigern – umgerechnet gut 158 Milliarden Euro. Dabei spielten allerdings Währungseffekte eine starke Rolle, das bereinigte Umsatzplus beläuft sich auf 16 Prozent.

Im Schlussquartal hielt der Konzern sein Wachstumstempo bei und vermeldete einen um 25 Prozent höheren Umsatz von 48,1 Milliarden Kronen, damit wurden die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen.

Kerngeschäft Diabetes

Am wichtigsten bleibt für Novo Nordisk die Diabetessparte, die im Vorjahresvergleich um 23 Prozent (währungsbereinigt 14 Prozent) auf 139,5 Milliarden DKK anwuchs. Den weltweiten Marktanteil konnte Novo Nordisk damit von 30,1 auf 31,9 Prozent erhöhen. Die dynamischste Entwicklung ergab sich im Segment Adipositas mit den vieldiskutierten gewichtsreduzierenden Arzneimitteln Saxenda und Wegovy, deren Umsätze sich auf 16,9 Milliarden DKK verdoppelten. Vergleichsweise langsam entwickelten sich die Geschäfte im Bereich Seltene Krankheiten, in dem lediglich ein Umsatzplus von 7 Prozent (währungsbereinigt 1 Prozent) auf 20,5 Milliarden DKK erreicht wurde.

Gute Geschäfte in Nordamerika

Nominal konnte Novo Nordisk in allen Märkten seine Umsätze steigern, am deutlichsten in Nordamerika. Hier ging der Umsatz um 35 Prozent (währungsbereinigt 21 Prozent) auf 91,1 Milliarden DKK nach oben, neben Diabetes-Produkten erwies sich vor allem das erst 2021 eingeführte und bislang fast nur in den USA zugelassene Diätmittel Wegovy als großer Verkaufserfolg.

Im Bereich Europa, Mittlerer Osten und Afrika erhöhte sich der Umsatz um 17 Prozent (währungsbereinigt 15 Prozent) auf 44,2 Milliarden DKK, in der Region China hingegen wegen der anhaltenden Corona-Sorgen nur um 1 Prozent auf 16,2 Milliarden DKK – währungsbereinigt ging es sogar um 6 Prozent nach unten. Im Rest der Welt wurden um 28 Prozent (währungsbereinigt 24 Prozent) höhere Umsätze von 25,4 Milliarden DKK verbucht.

Höherer Gewinn, höhere Dividende, positiver Ausblick

Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr erhöhte sich der operative Gewinn von Novo Nordisk 2022 um 28 Prozent (währungsbereinigt 15 Prozent) auf 74,1 Milliarden DKK. Der Nettogewinn stieg um 16 Prozent auf 55,5 Milliarden DKK, und der verwässerte Gewinn je Aktie lag mit 24,44 DKK um 18 Prozent über dem Vorjahreswert.

Dementsprechend schlägt das Management der Hauptversammlung eine Schlussdividende in Höhe von 8,15 DKK vor, womit sich inklusive der bereits im August ausgezahlten Zwischendividende von 4,25 DKK eine Gesamtdividende von 12,40 DKK ergäbe – genau 2 DKK mehr als ein Jahr zuvor.

Für das Jahr 2023 erwartet das Management von Novo Nordisk weiterhin gute Geschäfte und geht sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Gewinn von einem währungsbereinigten Anstieg von 13 bis 19 Prozent gegenüber den Zahlen des Geschäftsjahres 2022 aus.

Die Novo Nordisk-Aktie stieg in einer ersten Reaktion auf die Jahresbilanz um etwa 1 Prozent, drehte dann aber ins Minus und liegt im deutschen Mittagsgeschäft knapp 1 Prozent niedriger bei gut 126 Euro.