Newmont Mining Aktie: Gewinnsprung im Q4

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Der US-Goldgigant Newmont Corporation hat am Donnerstagabend (Ortszeit) beeindruckende Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt, konnte die Anleger jedoch nicht restlos überzeugen. Trotz eines massiven Anstiegs beim bereinigten Gewinn und einem Umsatzplus von rund 20 Prozent gibt die Aktie im heutigen Handelsverlauf nach. Grund dafür ist der verhaltene Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026, der eine sinkende Produktion bei steigenden Kosten signalisiert.

Gewinnexplosion trifft auf Kursrutsch

Trotz der positiven Schlagzeilen notiert die Newmont-Aktie am Freitagnachmittag im Minus. Aktuelle Marktdaten zeigen einen Kursrückgang von rund 3 Prozent auf etwa 121,50 US-Dollar (ca. 110,00 Euro). Während der Konzern von den historisch hohen Goldpreisen profitierte, reagieren Investoren verschnupft auf die Prognose für das laufende Jahr.

Im abgelaufenen Quartal steigerte Newmont den Umsatz um 20,6 Prozent auf 6,82 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn pro Aktie kletterte auf 2,52 US-Dollar, verglichen mit 1,40 US-Dollar im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg von 80 Prozent, der den Gewinn beinahe verdoppelte. Der operative Cashflow erreichte Rekordniveaus, getrieben durch einen durchschnittlichen realisierten Goldpreis von über 4.200 US-Dollar pro Unze.

Prognose 2026 drückt die Stimmung

Die Euphorie über die Quartalszahlen wird jedoch durch die Guidance für 2026 gedämpft. Das Management erwartet für das laufende Jahr eine Goldproduktion von etwa 5,3 Millionen Unzen. Dies entspricht einem Rückgang von rund 10 Prozent gegenüber den 5,9 Millionen Unzen im Jahr 2025. Gleichzeitig dürften die „All-In Sustaining Costs“ (AISC) auf etwa 1.680 US-Dollar pro Unze steigen, was die Margenerwartungen der Analysten dämpft.

Als Gründe für die konservative Prognose nannte Newmont unter anderem geplante Minensequenzierungen sowie betriebliche Herausforderungen, etwa die Folgen von Buschfeuern in der Boddington-Mine in Australien. CEO Natascha Viljoen betonte zwar die langfristige Stärke des Portfolios und kündigte eine Erhöhung der Quartalsdividende an, doch der Markt fokussiert sich heute primär auf die kurzfristigen Produktionsdellen.

Fazit

Newmont demonstriert mit den Zahlen für 2025 eindrucksvoll seine Ertragskraft in einem Hochpreisumfeld für Edelmetalle. Der heutige Kursrückgang verdeutlicht jedoch, dass die Börse Zukunftserwartungen höher gewichtet als vergangene Rekorde. Anleger honorieren die bilanzielle Stärke – Newmont hat Schulden in Milliardenhöhe abgebaut –, bleiben aber angesichts der Kosten- und Produktionsprognose für 2026 vorsichtig.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.