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Neues Jahr, neues Glück: Was Sie über die Börsenentwicklung 2022 wissen sollten!

Inhaltsverzeichnis

Die Inflation kletterte im letzten Jahr auf ein 30-Jahres-Hoch, das Corona-Virus fegte in unterschiedlichen Varianten wieder und wieder über den Globus, Lieferengpässe legten die Wirtschaft lahm. Die Probleme häufen sich also und sind längst noch nicht gelöst. Im Gegenteil! Eigentlich spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Dennoch herrscht an der Börse Partystimmung. Der deutsche Aktienindex DAX erreichte im vergangenen Jahr trotz Krise mehrere Rekordhochs, legte insgesamt um 15,7 Prozent zu. In den USA sah es sogar noch besser aus. Der S&P 500 konnte sich nahezu wöchentlich über neue Bestmarken freuen und kletterte um 28 Prozent nach oben.

Denken Sie manchmal, dass aktuell manches nicht zusammenpasst? Aktienboom mitten in einer Pandemie, die von hohen Inflationsraten und anderen Problemen begleitet wird. Wie kann das sein? Experten sind der Meinung, dass die Aktien nur aufgrund der Krise so hoch stehen. „Hätten wir keine Corona-Krise, lägen die Aktien nicht so hoch“, erklärt Marktbeobachter Robert Halver von der Baader Bank auf tagesschau.de. Zur weiteren Erklärung heißt es, dass die Notenbanken zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie eine Menge Geld in die Märkte pumpen. Diese Geldflut treibt wiederum die Börsen an.

DAX: Anstieg auf 18.000 Punkte?

Denken Sie, dass die Stimmung bald kippen könnte? Ein Großteil der Experten geht davon aus, dass sich 2022 an den Börsen wenig ändern wird. Die US-Notenbank Fed sowie die Bank of England haben zwar eine Straffung ihrer Geldpolitik angekündigt, die EZB hält jedoch weiter an der ultralockeren Geldpolitik fest. Eine Zinserhöhung vor 2023 gilt hierzulande als eher unwahrscheinlich. Umso wahrscheinlicher ist es deshalb, dass der DAX auch 2022 weiter steigen wird. Marktstrategen, wie die Helaba-Chefökonomin Gertrud Traud oder Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater halten laut tagesschau.de einen DAX-Anstieg auf bis zu 18.000 Punkten für möglich. Zum Vergleich: Aktuell steht der Zähler bei rund 16.000 Punkten.

Obwohl die Zahl der Optimisten überwiegt, gibt es auch einige Pessimisten, die vor einer negativen Entwicklung warnen. Experten der Bank of America gehen beispielsweise davon aus, dass der für 2022 erwartete Wirtschaftsaufschwung sowie die höheren Unternehmensgewinne in den Aktienkursen längst eingepreist sind. Deshalb könnte der DAX in diesem Jahr auf 15.000 Punkte zurückfallen.

Bitte blenden Sie diese Risiken nicht aus

Bei aller Euphorie raten auch wir Ihnen, die aktuellen Risiken im Blick zu behalten. Dazu zählt definitiv die Inflation, die im November mit 5,2 Prozent auf den höchsten Stand seit 30 Jahren geklettert ist. Es wird zwar erwartet, dass die Teuerungsrate in diesem Jahr nicht mehr so rasant steigt wie 2021. Dennoch sagen die Prognosen eine Inflationsrate auf einem hohen Niveau voraus. Hinzu kommt die Corona-Pandemie, die immer noch nicht überwunden ist. Aktuell ist die Unsicherheit bezüglich Omikron groß und niemand weiß, was noch kommen wird. Theoretisch könnte eine Variante auftreten, gegen die die mRNA-Impfstoffe nicht schützen. Bei einem solchen Szenario könnten die Kurse haltlos in den Keller rauschen.