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Neues Augen-Medikament: Ein einziges Molekül bringt über 4,5 Mrd. US$

Inhaltsverzeichnis

Augen auf – hier drängt die Zeit. Ein kleines Biotech-Unternehmen steht kurz davor, die letzte Hürde zu nehmen und den lukrativen Markt der Augenheilkunde zu erobern. Aus der aktuellen Bewertung des Unternehmens ergibt sich ein enormes Potenzial. Außerdem stehen in den nächsten Wochen wegweisende Entscheidungen an.

Hier droht im schlimmsten Fall Erblindung

Der Plam des US-Unternehmens: Die Sehkraft von Patienten mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration (feuchte AMD) zu verbessern. Die feuchte AMD wird durch ein unkontrolliertes Wachstum kleiner Blutgefäße verursacht – ein Prozess namens Angiogenese. Die Vermehrung der kleinen Blutgefäße im Augenhintergrund führt dabei zu einer deutlichen Verschlechterung der Sehkraft. Bleibt die feuchte AMD unbehandelt, kommt es zu irreversiblen Schäden im Zentrum des Sehfelds oder im schlimmsten Fall zur Erblindung.

Ein Signalmolekül bringt einen Umsatz von über 4,5 Mrd. US$

Zum Glück gibt es bereits Behandlungsmöglichkeiten. Bei den bisherigen Therapien werden die Moleküle blockiert, die Signale für das Wachstum der Blutgefäße senden. Diese Signalmolekühle bezeichnet man als VEGF (vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktoren). Das Pharma-Unternehmen Regeneron Pharmaceuticals vermarktet beispielsweise einen VEGF-Hemmer namens Eylea. Dieser Wirkstoff erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 4,5 Milliarden US$

Wenn ein Medikament eingesetzt wird, das noch überhaupt keine Zulassung hat

Doch zur Behandlung der feuchten AMD gibt es noch einen anderen Ansatz:  Ein Krebsmedikament, das die Bildung neuer Blutgefäße blockiert, die den Tumor versorgen. Der Clou ist: Die Wirkung dieses Medikaments ist so stark, dass Ärzte es „off-label“ einsetzen, also obwohl es von der FDA für diese Indikation nicht offiziell zugelassen ist. In Deutschland spricht man von zulassungsüberschreitender Anwendung.

Phase-3-Studie: Sehkraft deutlich verbessert

Ende August hat ein kleines Biotech-Unternehmen die die Ergebnisse aus einer Phase-3-Studie vorgestellt. Bei den Patienten, die das neue Präparat erhielten, verbesserte sich das Sehvermögen deutlich, gemessen an der Anzahl von Buchstaben, die sie bei einem Sehtest lesen konnten. Das Vergleichsmedikament, eine bereits zugelassene Therapie, brachte nur eine etwa halb so große Verbesserung. Das sind starke Argumenten für eine baldigen Zulassung.

Die Weichen für den Milliarden-Markt werden jetzt gestellt

Schon diesem Quartal weitere Ergebnisse einer zweiten Phase-3-Studie erwartet. Wenn Augen-Studien weiter erfolgreich sind, kann eine FDA-Entscheidung schon im nächsten Jahr fallen und der Verkauf schon Ende 2022 starten.

Kurspotenzial von +290,24%

Doch die Weichen für den Milliarden-Markt werden jetzt gestellt. Jetzt können Sie die Biotech-Aktie noch für 2,05 US$ bekommen. Das vorläufige Kursziel einer erfolgreichen Zulassung lautet: 8,00 US$. Das entspricht einem Kurspotenzial von +290,24%.