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Aktien : Neue Studie: Hybridem Arbeiten gehört die Zukunft

Wir müssen schnell dazulernen. Kaum haben wir uns an Hybrid-Autos gewöhnt, macht ein neuer Begriff die Runde: hybrides Arbeiten. Die Pandemie hat dazu geführt, dass viele Menschen im letzten Jahr im Homeoffice gearbeitet haben. Nach über einem Jahr der Pandemie hat Microsoft den jährlichen Work-Trend-Index-Bericht veröffentlicht. Demnach steht uns ein großer Umbruch in der Arbeitswelt bevor.

Die wichtigsten Trends der aus der neuen Studie sind:

1. Hybrides Arbeiten wird bleiben

71% der Befragten möchten auch in Zukunft weiter mobil arbeiten. Gleichzeitig vermissen aber auch 67% den persönlichen Kontakt im Büro. Nach der Microsoft-Studie planen 66% der Führungskräfte noch in diesem Jahr, die Arbeitsumgebungen für hybride Modelle umzugestalten.

2. Führungskräfte haben Kontakt zu Mitarbeitern verloren

74% befragten Führungskräften gaben an, dass es ihnen insgesamt gut geht. Bei den Angestellten liegt dieser Wert nur bei 42%. Damit zeigt diese Studie, dass die Führungskräfte in einer wesentlich anderen Realität leben als ihre Angestellten.

3. Generation Z muss besonders motiviert werden

Mehr als andere Altersschichten hat laut Microsoft-Studie die Generation Z (zwischen 1997 und 2010 geboren) mit fehlender Motivation, Engagement und psychischen Problemen zu tun. 70% der Befragten gaben sogar an, dass sie in der momentanen Lage bloss um Überleben kämpfen.

4. Hybride Arbeit fördert Talente

Die Verlagerung vom Büro zur Fernarbeit hat aber auch positive Effekte. So erweitert sich der Talentpool, da Unternehmen erstklassige Teams über ein virtuelles Netzwerk aufbauen können. Die Zahl der Stellenausschreibungen auf LinkedIn ist während der Pandemie um das Dreifache gestiegen. 42% planen, noch in diesem Jahr umzuziehen, weil sie jetzt und in Zukunft von Zuhause aus arbeiten können.

Microsoft: „Die Unternehmen müssen ihre Arbeitsweisen neu denken“

Microsoft wird den massiven Umbruch der Arbeitswelt aktiv begleiten. Der Schweizer Microsoft-Chef Marc Holitscher: „Es gab wahrscheinlich nie eine Zeit, in der Microsoft so eng mit seinen Kunden und Partnern zusammengearbeitet hat. Der wichtigste Faktor ist aus unserer Sicht die Kulturveränderung, die jetzt bei den Unternehmen stattfinden muss. Organisationen müssen einerseits ihre Strukturen und Arbeitsweisen neu denken. Andererseits müssen sie die Transparenz durch datengetriebene Entscheide steigern – um ihre Mitarbeitenden zu befähigen, ihre Prozesse zu optimieren, ihre Kundschaft besser zu verstehen und nachhaltig auf dem Markt zu bestehen.“

Microsoft für die Arbeitswelt der Zukunft optimal aufgestellt

Mit seinen zahlreichen Office-Produkten und Anwendungsprogrammen von Outlook, über Skype bis hin zu PowerPoint, Teams und Cloud-Plattform Azure ist Microsoft für die Arbeitswelt der Zukunft optimal aufgestellt.

Aktienmarkt

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Über den Autor
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Volkmar Michler

Volkmar Michler ist langjähriger Leiter der deutschen Trader-Redaktion. Er studierte Jura, Politik und Geschichte und absolvierte ein betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzausbildung.

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