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Amazon.com Aktie: Amazon: Diese Innovationen sorgen für weiteres (Kurs-)Wachstum!

Unangefochtener Marktführer im Onlinehandel ist Amazon. Schon seit einigen Monaten empfehle ich diese Aktie meinen Lesern im Klartext-Depot, mit Erfolg! Mehr als 25% Gewinn können sich sehen lassen.

Viel Konkurrenz, die man fürchten müsste, gibt es auch nicht. Doch wie sieht denn das Potential der Aktie aus? Wer schon Marktführer ist, hat es natürlich schwer weiter zu wachsen.

Das gilt aber nicht für Amazon. Denn es ist Amazons Markt selbst, der wächst. Man muss also gar nicht Online-Konkurrenten Marktanteile abnehmen, sondern kannibalisiert einfach den stationären Handel.

Zudem entwickelt sich Amazon künftige Märkte einfach selbst.  Mehr als 12,5 Milliarden US-Dollar steckte Amazon in den letzten Jahren in die Forschung. Für einen Onlineshop ist das höchst untypisch. Doch Amazon ist eben nicht mehr nur ein Onlineshop.

Richtig Geld verdient wird mit den Web Services. Dabei stellt Amazon Speicherplatz und Rechenkapazität zur Verfügung. Viele namhafte Unternehmen nutzen die kostspielige Dienstleistung, um ihre eigenen Server-Kapazitäten bei Spitzennachfrage zu entlasten.

Amazon schafft sich seine Märkte selbst und macht die Kunden mit billiger Hardware abhängig

Dann gäbe es da noch die eigene Hardware-Sparte. Der eBook-Reader Kindle ist nur ein Beispiel für die vielfältigen Angebote. Das eigene Smartphone ist zwar gescheitert, Tablets werden aber weiter angeboten.

Und mit Amazon Echo kam gerade das neuste Produkt in Deutschland heraus: Eine Lautsprecher-Mikrofon-Kombination, die im Zimmer platziert wird und auf Zuruf bedient werden kann.

Von der Frage nach dem aktuellen Wetter über Bedienung von Fernseher, Musik, Licht und auch der Bedienung meines Tesla (Vorklimatisierung und automatisches Vorfahren aus der Garage) bis hin zur Bestellung eines Taxis ist alles möglich – und die Zahl der Anwendungen wächst ständig.

Geld verdient wird bei Amazon gar nicht einmal unbedingt mit der Hardware selbst, sondern dann am Ende mit den Dienstleistungen, die die Kunden mit der Hardware beziehen können. So ist Amazon auch dank Kindle schon heute Marktführer bei eBooks.

Weiter geht’s bei Amazon Prime. Für einen jährlichen Festpreis sichern sich Kunden nicht nur bevorzugte Behandlung beim Versand, sondern auch Zugriff auf eine riesige Video- und Musikbibliothek. Auch da ist Amazon auf dem Weg zur Marktführerschaft.

Gestartet ist auch ein Test mit Supermärkten. Kassenschlangen adé heißt es im Testmarkt in Seattle. Sie buchen sich beim Betreten nur schnell mit dem Handy ein. Dann nehmen Sie alle Produkte, die Sie haben wollen, aus den Regalen und gehen.

Das System erkennt vollautomatisch, welche Produkte Sie hinaustragen und welche Sie wieder zurück ins Regal stellen. Bezahlt wird mit Amazon Payments. Auch einen Lieferservice für frische Lebensmittel gibt es bereits.

Neu gestartet ist auch Amazon Business. Mit dem Service will sich Amazon als Lieferpartner für gewerbliche Kunden etablieren, zum Beispiel für Büromaterial.

An Ideen mangelt es bei Amazon also nicht. Und der Erfahrung nach mangelt es auch nicht an Geld und Durchhaltewillen. Ich gehe daher davon aus, dass das rapide Wachstum bei Amazon noch lange, lange Zeit anhalten wird. Denn global betrachtet ist Amazon nach Umsatz noch immer ein kleines Licht.

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Über den Autor Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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