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Macht sich Xi Jinping zum Komplizen von Putin? China-Aktien schmieren ab

Inhaltsverzeichnis

Chinesische Aktien rund um den Globus haben gestern einen regelrechten Ausverkauf erlebt, der sich heute noch einmal verschärft hat. Allein die an der Börse Hongkong gelisteten China-Aktien fielen im Schnitt um -7,2%.

Börse Hongkong: Größter Kursverlust seit mehr als 13 Jahren

Der massivste Kursverlust seit Jahren. Auch mit den großen chinesischen Unternehmen, die an den amerikanischen und europäischen Börsen gelistet sind, sieht es nicht besser. Das sind die Kursverluste seit Jahresanfang: Alibaba -35%, JD.com  -38%, Tencent -30%.

Bald keine China-Aktien mehr an der Wall Street

Ausschlaggebenden für die massiven Verluste ist gleich ein ganzes Bündel an schlechten Nachrichten. Zunächst das unklare, oder besser: dubiose, Verhältnis Chinas zu Russland. Die chinesische Führung hat bisher kein kritisches Wort zu Putins Vernichtungsfeldzug in der Ukraine gefunden. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass Peking sogar eingeweiht war. Sollten sich tatsächlich chinesische Waffenlieferungen an Russland bestätigen, würden die US-Behörden gegen chinesische Unternehmen vorgehen, die an den US-Börsen gelistet sind. Für China-Aktien wäre dies das Todesurteil.

Neue Covid-Welle in China

Als zweiter Belastungsfaktor kommt hinzu, dass sich in China eine neue Covid-Welle aufbaut. Die südchinesische Hightech-Metropole Shenzen wurde bereits unter Quarantäne gestellt. Weitere Lieferkettenprobleme dürften die Folge sein.

Fazit: Für das antizyklische Börsenmotto „buy on bad news“ bin ich in der Regel immer zu haben. Derzeit würden Sie bei chinesischen Aktien aber in ein fallendes Messer greifen …  und von Blut haben wir derzeit wirklich genug.