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Aktien : LSE Aktie: Neuer Chef, neues Glück?

2017 war für die Börsen ein Katastrophenjahr – zwar nicht unbedingt für die Anleger, denn die konnten, je nach Ausrichtung ihres Depots, satte Gewinne einstreichen. Doch für die Betreiber der Frankfurter wie auch der Londoner Börse war es ein Jahr zum Abhaken.

Lange hatten beide Unternehmen um eine Fusion gerungen, immer wieder kochte die Gerüchteküche hoch, die Verhandlungen liefen auf Hochtouren – bis der geplante Deal im Frühjahr 2017 final scheiterte. Die Wettbewerbshüter in Brüssel hatten einen Riegel vorgeschoben, das Vorhaben war geplatzt, das Chaos groß und die Schlagzeilen schlecht.

LSE und Deutsche Börse mit neuen Chefs

In der Folge mühten sich beide Beteiligten, die Wogen zu glätten, was letztlich auch an der jeweiligen Führungsspitze nicht spurlos vorbeiging. In Frankfurt trat Carsten Kengeter als Chef der Deutschen Börse Ende des Jahres nach nur zwei Jahren im Amt zurück, nachdem er monatelang wegen des Vorwurfs angeblicher Insidergeschäfte in der Kritik gestanden hatte. Seine Nachfolge trat Anfang des Jahres Theodor Weimer an.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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