Kaffeehaus in der Krise? Starbucks muss sich neu erfinden

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Starbucks hat vor kurzem seine Quartalsergebnisse für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht, die Anleger enttäuscht und den Aktienkurs um fast 16% einbrechen lassen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von rund 35%.

Herausforderungen in USA und China

Die beiden Schlüsselmärkte von Starbucks, die USA und China, zeigten im letzten Quartal deutliche Schwächen. In den USA verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der vergleichbaren Filialumsätze um 3%, während die Kundenfrequenz um 7% zurückging. In China sanken die vergleichbaren Filialumsätze um 11%.

Sechs Monats-Chart zu Starbucks

Quartalszahlen enttäuschend: Starbucks-Aktie im freien Fall. (Quelle: Aktien-Screener)

Starbucks-Chef zeigt Kampfgeist

Trotz der enttäuschenden Zahlen zeigte sich Starbucks-Chef Laxman Narasimhan kämpferisch. Er betonte, dass das Unternehmen einen klaren Plan habe, um die Herausforderungen zu meistern. In den USA wird das Unternehmen den Durchsatz verbessern, indem Wartezeiten verkürzt und die Produktverfügbarkeit erhöht werden. In China setzt Starbucks auf Investitionen in Technologie, um seine Filialen zu digitalisieren und innovative, lokal relevante Menüs anzubieten.

Herausforderungen und langfristige Perspektiven

Starbucks steht zweifellos vor Herausforderungen, aber das Unternehmen zeigt Entschlossenheit, diese zu bewältigen. Trotz des aktuellen Abschwungs sollten Investoren die langfristigen Wachstumsaussichten von Starbucks im Auge behalten. Mit neuen Strategien, Investitionen in Technologie und einer Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden strebt Starbucks eine Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum an. Während kurzfristige Unsicherheiten bestehen bleiben, könnten sich langfristig orientierte Anleger von den soliden Fundamentaldaten und der globalen Präsenz von Starbucks angezogen fühlen.