+++ Der Millionärscode 2.0 +++ Live-Konferenz mit Markus Miller +++ Stichtag sorgt für bis zu +37.170 % Gewinn! +++

Jinko Solar: Kurseinbruch trotz Umsatzverdopplung

Inhaltsverzeichnis

Was ist das los im Reich der Mitte? Geht da nicht mehr die Sonne auf? Trotz guter Zahlen gab es der Börse eine heftige Reaktion. Ist das ein guter Moment für Sie, jetzt einzusteigen?

Größtes Solar-Unternehmen der Welt

Jinko Solar ist einer der größten und innovativsten Solarmodulhersteller der Welt. Dabei deckt das chinesische Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette ab. Von den Rohmaterialien über die Herstellung der PV-Wafer und Panele bis hin zu fertigen Solarsystemen – JinkoSolar erledigt alles selbst. Jinko Solar vertreibt seine Solarprodukte an internationale Versorger sowie an gewerbliche und private Kunden in China, den USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Chile, Südafrika, Indien, Mexiko, Brasilien, Italien, Spanien, Frankreich, Belgien sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Umsatz legt um 105% zu

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 105% auf 83,53 Milliarden Yuan (11,35 Milliarden Euro). Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von 1,62 Milliarden Yuan (220 Millionen Euro) im vergleich zu 960 Millionen Yuan im Vorjahr.  Der Bruttogewinn betrug 12,35 Milliarden Yuan (1,68 Milliarden Euro), was einer Steigerung um 85,4% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Doch die Bruttomarge fällt

Die Bruttomarge fiel von 16,3% auf 14,8%. Als Hauptgrund nennt Jinko steigende Siliziumpreise. Für das erste Quartal 2023 erwartet das Unternehmen Modullieferungen im Bereich von elf bis 13 GW. Für das Gesamtjahr 2023 sollen 60 bis 70 GW erreicht werden.

Setzt Jinko Zwangsarbeiter ein?

Eines der Probleme, die sich wie ein roter Faden durch das Unternehmen ziehen, sind schwache Margen bei hohem Umsatz. Vor allem professionelle Investoren möchten zur Zeit nicht darüber hinwegzusehen, obwohl die Aussichten für den Solarmarkt gut sind. Das gravierendste Thema des weltgrößten Solarmodulherstellers ist die Nachhaltigkeit. Dem Unternehmen wird immer wieder vorgeworfen, in seinem Produktionsprozess Zwangsarbeitende einzusetzen.

Analysten sehen Kurspotenzial von bis zu 80%

Fazit: Trotz der Probleme haben Analysten eine positive Einschätzung von dem Unternehmen. 6 von 8 Analysten raten zum Kaufen, ein Analyst stuft auf Halten ein und ein Analyst findet einen Verkauf besser. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt bei 67,12 US$ und bietet Ihnen als Anleger ein Kurspotenzial von 39,1%. Das höchste Analysten-Kursziel liegt allerdings bei 86,89 US$ und würde Ihnen ein maximales Potenzial von 80% bieten.