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Immobilienkrise in China: Bringt Evergrande die weltweite Megablase zum Platzen?

Inhaltsverzeichnis

China erlebt jetzt anscheinend mit Evergrande auch seinen Lehman-Moment. Evergrande ist einer der größten Immobilienentwickler Chinas und gleichzeitig auch der am höchsten verschuldete. Seine gesamten Verbindlichkeiten belaufen sich auf über 300 Milliarden US-Dollar.

Droht Evergrande das gleiche Schicksal wie Lehman Brothers?

Die Frage, die sich Anleger weltweit stellen: Wird es jetzt ähnliche Verwerfungen geben wie im Jahr 2008? Vor genau 13 Jahren meldete die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers überraschend Insolvenz an.

Sicher kann China 300 Milliarden Euro Schulden auffangen und es scheint auch wenig Verflechtungen mit Banken außerhalb von China zu geben. Wenn Sie jedoch Anfang der Woche einen Blick auf die Aktienkurse der europäischen Bankhäuser geworfen haben, konnten Sie schnell erkennen wie besorgt Anleger weltweit wirklich sind. Es könnte ja auch sein, dass die zuletzt zu radikalen Entscheidungen neigende chinesische Regierung dieses Mal ein Exempel statuieren möchte.

Sinkende Bankenkurse zeigen: Anleger sind verunsichert

Bedenken Sie: Chinas Immobilienbranche sorgt zurzeit für rund ein Drittel der chinesischen Wirtschaftsleistung der Volksrepublik. Chinas Volk will an Immobilien beteiligt sein, obwohl Grundeigentum in China immer noch verboten ist.

Die Folge: Der riesiger Immobilienmarkt befindet sich in einer enormen Blase. Deren Platzen hätte durchaus auch internationale Auswirkungen, denn über Hongkong sind seit Jahren große Beträge nach China geflossen.

Auch in den USA dachte 2008 nach dem Untergang von Lehman Brothers noch jeder, dass es sich um ein regionales Ereignis handeln würde, bis sich herausstellte, dass selbst deutsche Landesbanken in Lehman-Papiere investiert waren.

Wird China die weltweite Megablase jetzt zum Platzen bringen?

Wir werden es miterleben. Es könnte sogar sein, dass dieses Mal von China aus die weltweite Megablase, die durch Übertreibungen an allen Märkten entstanden ist, zum Platzen gebracht wird.

Es bahnt sich etwas an – anscheinend etwas ganz Großes und noch nie Dagewesenes

Nach Jahrzehnten der ungehemmten Schuldenmacherei und Manipulationen bis hin zum Negativzins, kommt jetzt die Quittung. Die Phase, in die wir derzeit in der Wirtschaft und an den Märkten eintreten, ist ohne historische Vorläufer.

Die Entwicklung wird daher auch nicht 1:1 wie in vorherigen Krisen, beispielsweise nach dem Crash 1987 oder der Finanzkrise 2008, ablaufen. Sie wird aber die vorherigen Fehlentwicklungen bereinigen, das heißt, die Blasen an den Anlagemärkten werden inflationsbereinigt verschwinden und die Ersparnisse inflationsbereinigt stark an Wert verlieren.

Im Klartext bedeutet das: Sie werden um ihr Vermögen gebracht!

Davor sollten Sie sich mit den richtigen Investments schützen. Noch wird der Goldpreis gedrückt, was das Zeug hält.

Doch ewig kann hier keiner den Deckel draufhalten. Denn auch die Goldmanipulierer werden deutlich höhere Kurstände nicht verhindern können.

Bleiben Sie auf jeden Fall in Gold engagiert! Die kommende Enteignungswelle wird viele Ersparnisse vernichten!