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Aktien : Ihr Hauptrisiko ist das Systemrisiko!

Die Systemrisiken sind derzeit so hoch wie selten zuvor in unserer jüngeren Geschichte, seit dem zweiten Weltkrieg. Ein Systemrisiko ist in der Ökonomie ein Gefahrenpotenzial, das das Fortbestehen eines Geld- oder Wirtschaftssystems beinträchtigen kann. In der Finanzwirtschaft kann dabei der Zusammenbruch eines systemrelevanten Marktteilnehmers oder einer Branche auf andere Bereiche übergreifen.

Derartige Dominoeffekte wurden uns bereits nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers in dramatischer Weise durch die schwerwiegenden Folgen für die Finanz- und Realwirtschaft vor Augen geführt. Seit der Finanzkrise des Jahres 2008 gib es eine rechtliche Definition (Legaldefinition) für den Begriff Systemrisiko. In Deutschland findet sich diese im § 1 Abs. 33 des Kreditwesengesetzes (KWG).

Es steht außer Frage, dass bei der Eskalation einer Systemkrise gravierende Maßnahmen seitens des Gesetzgebers ergriffen werden, um einen Systemkollaps mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Beispielsweise indem Kunden von Banken und Versicherungen belastet werden, zum Beispiel durch Zwangsabgaben auf Bankkonten oder Auszahlungsmoratorien für Lebens- und Rentenversicherungsverträge.

 

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Über den Autor
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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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