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Hohe Inflation: Wo Ihr Vermögen jetzt noch sicher ist

Inhaltsverzeichnis

Mit billigem Geld aus der Corona-Krise. Denken Sie, dass diese Taktik funktioniert?

Politiker und Notenbanker hätten eigentlich aus der Finanzkrise 2008 lernen können. Um damals den totalen Kollaps des Finanzsystems und der Wirtschaft abzuwenden, hatten die Zentralbanken große Mengen an Anleihen gekauft und damit die Menge an Zentralbankgeld erhöht.

Die Probleme wurden also nicht gelöst, sondern mit billigem Geld zugedeckt. Damit ja nichts an die Oberfläche gelangen konnte, wurde immer mehr Geld benötigt und auch gedruckt. Die Zinsen wurden nachhaltig nach unten gedrückt bis in den negativen Bereich, die Anlagepreise von Aktien über Immobilien bis hin zum Bitcoin stiegen auf extreme Blasenniveaus.

Das frische Geld tobte sich auf den Anlagemärkten aus – bis jetzt. Jetzt wird die über Jahre aufgestaute Geldmenge freigesetzt. Die Folge: Eine hohe Inflation!

Ihr Vermögen steht auf dem Spiel

Hohe Teuerungsraten machen für Sparerinnen und Sparer ein schnelles Umdenken erforderlich, weil auf dem Sparbuch oder dem Festgeldkonto Ihr Geld schleichend enteignet wird. Sie bekommen keine Zinsen, Ihr Geld vermehrt sich nicht. Gleichzeitig schwindet Ihre Kaufkraft aufgrund steigender Preise. Ihr Geld ist immer weniger wert. Nur mit entsprechenden Maßnahmen können Sie diesen Teufelskreis durchbrechen.

Empfehlenswert sind in diesen inflationären Zeiten Investitionen in Gold und Rohstoffe.

Werfen wir dazu gemeinsam einen Blick in die Vergangenheit. In den 1970er-Jahren hatten vor allem die USA schon einmal mit hohen Inflationsraten zu kämpfen. Von April 1973 bis September 1982 lag die Inflation bei mehr als 5 Prozent.

Wie gut Gold damals vor der Inflation schützte, zeigt diese Abbildung:

Achten Sie darauf, dass die Skala für die Inflationsrate auf der linken Seite von -3,0 Prozent bis +15,0 Prozent reicht, diejenige für den Goldpreis auf der rechten Seite von -40 Prozent bis +200 Prozent. Kleine Veränderungen bei der Inflationsrate wirken sich daher viel stärker beim Goldpreis aus.

Frühere Inflation zeigt: Gold gewinnt

Sie sehen, dass der Goldpreis bei hohen Inflationsraten stark steigt. Im Jahresvergleich legte er mehrere Monate in Folge um 80 Prozent oder mehr zu. Im Januar 1974 konnte Gold im Jahresvergleich sogar um mehr als 100 Prozent wachsen. Anders ausgedrückt: Der Goldpreis hatte sich binnen eines Jahres verdoppelt!

Den höchsten Preis während der ersten Inflationswelle erzielte Gold am 30. Dezember 1974 mit 192,25 US-Dollar. Am Höhepunkt der zweiten Inflationswelle am 21. Januar 1980 lag Gold bei 850,00 US-Dollar. Der Goldpreis hatte sich also in nur wenigen Jahren vervielfacht. Ähnliches könnte jetzt wieder passieren.

Neben Investitionen in das Edelmetall selbst, können auch Anlagen in Goldminenaktien interessant sein.

Die Minen bewegten sich zuletzt im Gleichklang mit dem Goldpreis. Allerdings bestehen jetzt Chancen auf Hebel-Effekte. Weil die Minen fundamentale Probleme in den Griff bekommen haben und weil der Kurs der Minenunternehmen angesichts der verbesserten Gewinnsituation aufgrund des steigenden Goldpreises Nachholbedarf aufweist.

Rohstoffe im Höhenflug

Darüber hinaus werden bei Rohstoffen steigende Preise erwartet. Rohstoffe stehen am Beginn der Wertschöpfungskette. Deren Preise hängen deshalb eng mit den Inflationsraten zusammen. Die Rohstoffpreise sind bereits stark gestiegen, aber ein Ende ist noch nicht in Sicht. Im Gegenteil. Sowohl die Rohstoffe selbst als auch Aktien aus dem Rohstoffsektor werden ihren Aufholprozess fortsetzen.