MenüMenü

Aktien: Hier entgehen Ihnen möglicherweise Jahr für Jahr 8 % Gewinn!

Gestern kündigte die EZB an, dass die niedrigen Zinssätze da bleiben werden, wo sie sind. Auch am Anleihe-Kaufprogramm ändere sich nichts, mit denen die EZB die Zinssätze auch am Markt selbst nach unten prügeln will.

Denn mit dem Leitzinssatz kann die EZB nur beeinflussen, zu welchen Konditionen sich die Banken bei ihr Geld leihen können. Zu welchen Zinssätzen die Banken das Geld dann an Kreditnehmer weiterreichen, entzieht sich dem Einfluss der EZB.

Indem die Zentralbank 80 Milliarden Euro pro Monat in Anleihen investiert, also verbriefte, börsenhandelbare Kredite, treibt sie deren Preise in die Höhe. Da bei Anleihen Renditen und Kurse negativ miteinander gekoppelt sind, sinkt bei steigenden Preisen automatisch die Rendite und damit das Zinsniveau am Markt.

Das kommt dann über Umwegen auch halbwegs beim Verbraucher an. Die neuste Bundesbank-Zinsstatistik zeigt, dass der durchschnittliche Zinssatz für Wohnungsbaukredite mit mehr als 10 Jahren Laufzeit von November 2015 bis November 2016 um 0,41 Prozentpunkte auf nur noch 1,68% sank.

Weniger deutlich ist der Rückgang bei Konsumentenkrediten. Da ging es zwar bei Laufzeiten von 5 Jahren und mehr auch um 0,41 Prozentpunkte nach unten. Allerdings beträgt der Durchschnittszinssatz dort noch immer 6,91%.

Der Konsum wird von der EZB Zinspolitik also so kaum angekurbelt. Und das sieht man auch in der Inflationsrate. Die steigt zwar. Rechnet man allerdings die Energiepreise heraus – Stichwort Ölpreis – ist die Inflation niedrig wie eh und je. Angestrebt werden von der EZB aber 2% Inflation pro Jahr, da diese Rate als wachstumsfördernd erachtet wird.

Guthabenzinsen werden nach und nach abgeschafft, während Aktien von Rekord zu Rekord eilen

Gruselig wird es, wenn wir uns die Zinsstatistik für Guthaben ansehen. Guthaben privater Haushalte mit Laufzeiten bis 2 Jahren, also Tagesgeld, Sparbücher und kurz laufende Festgelder, werden nur noch mit durchschnittlich 0,39% verzinst. Damit liegt die Verzinsung sogar unter der Inflationsrate. Tagesgeld ist sogar bei unmerklichen 0,07% angelangt.

Neu angelegtes Tagesgeld von Unternehmen wurde sogar erstmals im Durchschnitt minimal negativ verzinst – der Weg für Tagesgeld von Privatanlegern ist damit vorgezeichnet.

Was ich dabei nicht verstehe: Obwohl die Zinsen immer weiter sinken, steigen die Einlagen privater Haushalte sogar noch. Um ganze 100 Milliarden Euro beim Tagesgeld, obwohl sich der Zinssatz halbierte. 1,2 Billionen Euro Sparkapital werden nur noch mit 0,07% verzinst und keiner scheint auf die Idee zu kommen, dass das eine ganz, ganz blöde Idee ist.

Ich kann Ihnen nur raten: Machen Sie es nicht so wie die Mehrheit. Jedes Jahr, in dem Sie Ihr Geld festverzinst statt in Aktien anlegen, entgehen Ihnen rund 8% Rendite.

Bei den heutigen Zinssätzen bleibt das Kapital auf dem Konto praktisch unverändert, die Kaufkraft sinkt aber um 1,7% pro Jahr. So wird es also real Jahr für Jahr weniger, während die Aktienmärkte von Rekord zu Rekord eilen.

Wenn ich mir mein Klartext-Depot anschaue, weiß ich, alles richtig gemacht zu haben. Im Oktober 2015 mit 33.000 Euro gestartet und im Laufe etwa eines Jahres mit Aktien und kleineren monatlichen Spar-Raten gefüllt, kratzt das Depot mittlerweile an der Marke von 40.000 Euro. Der Zinssparer sähe heute hingegen nur seine Einzahlungen auf dem Konto!

Gern informiere auch ich Sie künftig im Klartext über die heißesten Investment-Aktien. Klicken Sie einfach hier und sichern Sie sich 30 Tage lang kostenlosen Zugang zu meinem Klartext-Depot!

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

Regelmäßig Analysen über Aktien erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Anleger-Informationen von Mick Knauff. Über 344.000 Leser können nicht irren.