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HCA Healthcare – gesund & munter

Inhaltsverzeichnis

Wir werden älter, vor allem dank der stetig besseren medizinischen Versorgung. Davon dürfte die Aktie des US-amerikanischen Gesundheitsdienstleisters HCA Healthcare (WKN: A1JFMW) profitieren. Lohnt der Kauf noch, da die Papiere momentan so teuer wie nie sind?

Was macht HCA Healthcare?

Nach eigenen Angaben ist HCA eines der führenden US-amerikanischen Unternehmen für Gesundheitsdienstleistungen. Der Konzern betreibt mehr als 180 Krankenhäuser, hauptsächlich zur allgemeinen Akutversorgung. Geboten wird ein Leistungsspektrum zahlreicher medizinische Fachrichtungen wie Innere Medizin, Allgemeinchirurgie, Kardiologie, Onkologie, Neurochirurgie, Orthopädie und Geburtshilfe.

Überdies betreibt das Unternehmen psychiatrische Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken. Außerdem gehören mehr als 120 freie Operations- und gut 20 freie Endoskopie-Zentren zum Unternehmen. Regionale Schwerpunkte sind die USA sowie Großbritannien.

Im Jahr 1968 gegründet

HCA steht für „Hospital Corporation of America“ und wurde im Jahre 1968 von Jack C. Massey, Thomas F. Frist Sr. und Thomas F. Frist Jr. gegründet. Der Verwaltungssitz des Konzerns ist in der Nashville (US-Bundesstaat Tennessee).

Die meisten Menschen, das ist in den USA nicht anders als in Europa, wollen mehr als alles andere, dass sie gesund bleiben bzw. gesund werden. Zumal mit zunehmendem Alter, im Herbst des Lebens also. Für viele gibt es kaum etwas Schöneres, als all jenes zu tun und zu lassen, was man im Rentenalter mag oder auch nicht mag. Vermutlich sind deshalb die Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen längerfristig ein gutes und ertragreiches Investment.

HCA weiter auf Wachstumskurs

Im vorangegangenen Geschäftsjahr und auch in dessen letzten drei Monaten liefen die Geschäfte einmal mehr besser als in den Vergleichszeiträumen. Im letzten Quartal verdiente das Unternehmen 5,90 US-Dollar je Aktie – nach 4,64 Dollar im Vorjahresviertel.

Die Umsatzerlöse verbesserten sich von 15,50 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum um 11,65 Prozent auf nunmehr 17,30 Milliarden Dollar. Die Analystenschätzungen lagen sowohl beim Gewinn je Aktie (5,05 Dollar) als auch bei den Umsatzerlösen (16,51 Milliarden US-Dollar) deutlich darunter.

Für das Gesamtjahr meldet das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von 19,01 Dollar, deutlich mehr als im davorliegenden Jahr, als HCA je Aktie noch 16,89 US-Dollar verdient hatte. Entsprechend stiegen die Umsatzerlöse auf 64,97 Milliarden Dollar. Das ist ein Zuwachs von knapp 8 Prozent zum davorliegenden Jahr, als das Unternehmen knapp 60,30 Milliarden US‑Dollar erlöste. Auch diesmal lagen die Analystenschätzungen darunter – mit einem Gewinn von 18,20 Dollar je Aktie und Umsätzen von 64,15 Milliarden Dollar.

Die Zahlen für das Gesamtjahr und das letzte Quartal dokumentieren offenbar eine stetig steigende Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens. Die HCA-Aktie konnte spürbar davon profitieren. Ob dies auch in Zukunft so sein wird? Die Wahrscheinlichkeit ist zumindest nicht gering.

Aktie auf historischem Höchststand

Hätte man die Anteilsscheine von HCA Ende Oktober vergangenen Jahres gekauft, läge der Gewinn bei nahezu 50 Prozent. Denn der Kurs stieg von Ende Oktober 2023 bei knapp 216 US-Dollar auf aktuell nahezu 330 Dollar. Doch wie sagte der ehemalige Bundesfinanzminister Steinbrück: hätte, hätte, Fahrradkette. Das ist sicher richtig, doch ein Blick zurück schadet nie.

Etwa auf die vergangenen zehn Jahre, in denen ein Gesamtgewinn von rund 560 Prozent auf Dollar-Basis heraussprang. In Euro gerechnet waren es sogar rund 750 Prozent. Im laufenden Jahr liegen die Anteilsscheine von HCA bereits mehr als ein Fünftel vorn. Das aktuelle historische Hoch untermauert und belohnt zugleich den Wachstumskurs, vielleicht mehr noch die künftigen Perspektiven des Unternehmens.

Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16 im laufenden Geschäftsjahr und von gut 14 im kommenden Jahr ist die HCA Aktie alles andere als teuer – im Branchenvergleich sogar recht preiswert. Der Markt und die günstige Bewertung sprechen aus meiner Sicht für das Unternehmen, sodass die Aktie auf Dauer ein rentables Geschäft sein dürfte. Allerdings bin ich immer vorsichtig, sobald ein Wert auf Höchstniveau notiert. Risikobereite und geduldige Anleger steigen jetzt ein. Wer dem Braten nicht traut wartet einmal mehr, bis die Aktie 10 bis 15 Prozent korrigiert hat.